Infusionstherapien

Die Infusionstherapie dient der Erhaltung guter Gesundheit (präventive Medizin) wie auch der Behandlung von Krankheit, indem für die Gesundheit wichtige Vitalstoffe labordokumentiert zugeführt werden. Dazu gehören vor allem Vitamine, aber auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren und Enzyme. Die intravenöse Zufuhr von Vitalstoffen hat den Vorteil,
dass der Verdauungstrakt umgangen wird. Nicht selten haben Patienten Resorptionsstörungen des Darms und können Vitamine und Mineralstoffe nicht richtig aufnehmen. Gleichzeitig besteht bei Erkrankungen, Stress und starker körperlicher Belastung ein erhöhter Bedarf an Vitalstoffen.
So kann eine Dysbalance zwischen Vitalstoffangebot und Vitalstoffbedarf entstehen, auch bei gesunder Ernährung. Mit der erhöhten intravenösen Zufuhr dieser Vitalstoffe  soll der Körper in die Lage versetzt werden einen guten Regulationsmechanismus zu erhalten, oder wiederherzustellen.

Einige Lebenssituationen können eine Mangelversorgung an Vitalstoffen auslösen oder begünstigen:

  • Einseitige Ernährung
  • Vermehrter Bedarf durch dauerhafte Stressbelastung
  • Medikamenteneinnahme (beispielsweise Antibiotika oder Abführmittel)
  • Operative Entfernung von Darmabschnitten und Darmresorptionsstörungen
  • Chronische Krankheiten
  • Chronische Entzündungen
  • Infektionskrankheiten
  • Chemotherapie bei Krebserkrankungen

Protokoll-Infusionen im Konzept der Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med. Heinrich Kremer


Die Protokoll-Infusion nach Dr. Heinrich Kremer enthält schwefelhaltige Aminosäuren, welche die Zellatmung/Leistung unterstützen,  essentielle Aminosäuren zur Zellregeneration, Immunsystem modulierende Aminosäuren, Spurenelemente, Mineralien, Vitamine, Phospholipide u.a.
Ziel der Infusion ist die Verbesserung der Mitochondrienfunktion und damit eine Verbesserung der Stoffwechselleistung.


Wirkmechanismus der Protokoll-Infusionen:

  • Bindung und Neutralisierung von freien Radikalen
  • Baustein der Abwehrzellen und somit Stärkung des Immunsystems
  • Baustein des Kollagens ( = Gerüsteiweiß des Bindgewebes)
  • Verbesserung der Sauerstoffübertragung in der Atmungskette (Erhöhung der
    Durchblutung)
  • Verbesserung der Eisenverwertung (Eisen transportiert Sauerstoff und ist wichtig für
    die Blutbildung)
  • Reduzierung allergischer Erkrankungen und Herabsetzung der Histaminfreisetzung
  • Verbesserung der Zellatmung durch Erhöhung der Mitochondrienfunktion gemäß der
    Cellsymbiosistherapie® nach Herrn Dr. med. H. Kremer
  • Regulierung der Zellteilung (entscheidend auch in der Krebstherapie)
  • Regulierung der Zellentgiftung (entscheidend auch in der Krebstherapie)

Vitamin C-Hochdosistherapie

Vitamin C ist einer der wichtigsten Radikalfänger. Bei Stoffwechselstörungen und chronischen Erkrankungen (z. B. Tumorerkrankungen, Lebererkrankungen, Chemo- und Strahlentherapie, akuten Infekten, entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, Allergien und Diabetes etc.) ist die Bildung freier Radikale stark erhöht bei tendenziell verstärktem Vitamin-C Mangel, so dass die körpereigenen Schutzsysteme nicht ausreichen. Freie Radikale können im Organismus großen Schaden anrichten. Sie können die Zellwände, das Erbgut und wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle, die für den Zellstoffwechsel verantwortlich sind schädigen.
 
Menschen können, im Gegensatz zu Tieren, kein Vitamin C selbst bilden und sind auf die Zufuhr von außen angewiesen. Bei Ernährungsfehlern, Resorptionsstörungen und chronischen Erkrankungen kann möglicherweise der Bedarf nicht gedeckt werden. Hohe Gaben an Vitamin C können bei oraler Einnahme Durchfall und Sodbrennen erzeugen. Über den Darm werden nur bestimmte Mengen von Vitamin C aufgenommen, da im Dünndarm spezielle Transportmoleküle, die für die Vitamin C-Aufnahme verantwortlich sind, sättigbar sind und überschüssiges Vitamin C, wenn alle "Transporter" schon besetzt sind, wieder über den Darm ausgeschieden werden.

Sind therapeutisch hohe Vitamin C-Gaben angezeigt, bietet sich eine Hochdosis-Vitamin C-Infusion an. Dem Körper können dadurch wesentlich höhere Vitamin C-Mengen zugeführt werden als über die orale Einnahme.

Auch bei akuten Infekten werden Vitamin C-Hochdosisinfusionen in kurzer Folge verabreicht.


Baseninfusionen

Sämtliche Stoffwechselprozesse in unserem Körper sind abhängig von einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. In einem sauren Milieu (pH-Wert unter 7) können wichtige Stoffwechselprozesse gar nicht stattfinden. Wenn sich der Säure-Basen-Haushalt des Körpers verschiebt, und eine Übersäuerung (Azidose) des Körpers entsteht, kann dies zu verschiedenen Krankheiten führen, u. a. Fibromyalgie, Muskelverhärtungen und schmerzhaften Einlagerungen im Gewebe.

Normal ist ein pH-Wert des Blutes und des Körpergewebes von 7,35 bis 7,45. Durch den übermäßigen Verzehr stark säurebildender Nahrungsmittel, Stress, übermäßigem Sport,
aber auch durch Bewegungsmangel, Einnahme bestimmter Medikamente kann es zu einer Störung des Säuren-Basen-Gleichgewichts unseres Körpers kommen. Der Körper ist mit der Ausscheidung der übermäßigen Säuremenge überfordert und "parkt" die Säure im Bindegewebe, die dort als sogenannte „Schlacken“ eingelagert werden. Der Körper kann dies einige Zeit kompensieren bis sich Symptome in Form von Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe zeigen. Mit Massagen lassen sich diese Schlacken nur begrenzt lösen, es Bedarf zusätzlicher Unterstützung mit Ausleitungsverfahren, Bewegungstherapie und Ernährungsumstellung.


Basen-Infusionen regulieren und stabilisieren den Säure-Basen-Haushalt und können der Entmineralisierung und Verschlackung des Organismus entscheidend entgegenwirken.


Cholincitrat-Infusionen


Cholincitrat aktiviert und verstärkt bei intravenöser Anwendung die Wirkung von Acetylcholin, ein Stoff im menschlichen Nervenstoffwechsel. Acetylcholin ist eine wichtige Überträgersubstanz (NEUROTRANSMITTER) an den Schaltstellen des vegetativen Nervensystems.  
 
Das vegetative Nervensystem funktioniert vor allem durch zwei anatomisch und funktionell getrennte Hauptnervenstränge und "Gegenspieler, der Sympathicus und der Parasympathicus.
Bildhaft und aus der menschlichen Entstehungsgeschichte heraus lassen sich diese beiden wichtigen Anteile des Nervensystems wie folgt erklären: Der Sympathikus wurde aktiviert, wenn der Urzeitmensch dem Mammut hinterherrannte, um es zu erlegen oder der Säbelzahntiger dem Urzeitmenschen hinterherjagte. Der Parasympathikus war dann für die Verdauung des Mammuts verantwortlich. Diese beiden Nervenstränge verrichten ihre Funktion in einem biologischen Gleichgewicht aus Anspannung und Entspannung.In unserer modernen Zeit vergessen wir, dass beruflicher Dauerstress und andere Überforderungen einer dauerhaften "Urzeitjagd oder -flucht" entsprechen. Dem Körper wird dauerhaft Alarm signalisiert.

Cholincitrat übt keine Hemmung auf das Nervensystem aus, es schafft vielmehr einen Ausgleich zwischen Sympathikus und Parasympathikus und harmonisiert das vegetative Nervensystem.
 
Die Patienten fühlen sich nach einer Behandlung ausgeglichener und entspannter. Während der Infusion kann es zu vermehrtem Speichelfluss, leichtem Schwindel, Akkomodationsstörungen
oder starker Durchwärmung des Körpers kommen. Das sind erwünschte Wirkungen, die nicht lange anhalten.


Indikationsbezogene Infusionen

Je nach Indikation (neurologische Erkrankungen, Diabetes, Immunsystemschwächen, Krebs) bietet die Praxis weitere Infusionen, die als Infusionslösungen unter qualitativ und hygienisch einwandfreien Bedingungen in der Apotheke hergestellt und dort individuell angefordert werden.

Naturheilpraxis
Alexandra Vietense

Waffenstraße 24

76829 Landau

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06341 / 5498175

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Heilpraktiker
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