Umweltzahnmedizin

Was ist Umweltzahnmedizin?

Die Umweltzahnmedizin ist eine neue interdisziplinär ausgerichtete Disziplin für Zahnärzte, Ärzte, Heilpraktiker und Zahntechniker. Im Fokus steht die umfassend ausgerichtete Behandlung chronisch kranker Patienten, sowie die Anwendung individueller präventiver Behandlungskonzepte mit dem Ziel, chronisch entzündliche Erkrankungen auch fernab der Mundhöhle zu verhindern oder zu lindern.

Wozu Umweltzahnmedizin?

Die Anzahl systemischer Entzündungserkrankungen wie z. B. Allergien, Diabetes, Rheuma, Magen-Darmerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen sowie diffuse Erkrankungen mit Multipler Chemikalien Sensitivität und chronische Müdigkeit nehmen stetig zu.

Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren als Auslöser chronisch entzündlicher Erkrankungen eine Rolle spielen, u. a. denaturierte Nahrung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronische Infektionen sowie multiple Umweltreize. In der Zahnmedizin sind das die Dentalmaterialien wie Füllungs-, Kronen-, Brücken-, Prothesen- oder Implantatmaterial, aber auch Bindungsmaterialien wie Kleber und Zemente. Hinzu kommen Herbizide, Pestizide, Antibiotika, die mit der Nahrung aufgenommen werden, hormonähnliche Substanzen aus Plastik oder aus Kosmetika, Toxine von Erregern und E-Smog von Handys und DECT-Telefonen.

Es ist leider nicht möglich, sich vor allen Umweltreizen zu schützen und auch eine Zahnmedizin ohne Einbringung von Fremdmaterialien in den Organismus ist nicht möglich. Zudem wissen die wenigsten, welche Fremdmaterialien es überhaupt gibt und welche davon sie vertragen. Einmal drin im Mund wird es aufwendig und teuer, die Zähne zu sanieren. Daher ist es gesünder und schont den Geldbeutel sich vorher zu informieren und sich testen zu lassen.

Im Mundraum finden sich aber noch andere Überraschungen, die am Allgemeinbefinden zehren können: Unbemerkte Entzündungen an Wurzelspitzen, wurzeltote Zähne, die immunologisch eine Herausforderung für den Organismus darstellen, Fremdmaterial, das nicht ausreichend entfernt wurde, Parondontose und Parodontitis. Kommen noch diffuse energetische Störungen durch Zähneknirschen hinzu, mittlerweile auch ein Volkssport, braucht sich niemand mehr über das Allgemeinbefinden zu wundern.


Lästige Störfelder im Mundraum

Die meisten Kieferhöhlen-Störfelder gehen aus von

  • Toten Zähnen nicht wurzelbehandelt
  • Toten Zähnen wurzelbehandelt
  • Knochenbereiche, an denen Zähne entfernt wurden
  • Verlagerte Weisheitszähne
  • Zahnzysten
  • Schlecht sitzende Implantate

Weitere Störfaktoren sind Fremdmaterialien, die einerseits toxisch wirken können und zusätzlich als Allergen wirken können und damit das Immunsystem ständig beschäftigen, so dass es zu Fernerkrankungen (Herderkrankungen) kommen kann.

Die Diagnostik der Umweltzahnmedizin

  1.  Rein schulmedizinische Abklärung
    Welche Schäden finden sich an den Zähnen, dem Zahnfleisch, dem Knochen, dem Kiefergelenk. Röntgenbefunde über OPG (Orthopantomogramm, Panoramaaufnahme) oder DVT (Digitale Volumentomographie). Mit einer DVT Aufnahme können auch Entzündungen hinter den Zähnen entdeckt werden.
  2. Einbeziehung ganzheitlicher Zusammenhänge
    Wie muss man tote Zähne, Implantate, Zahnmaterialien und Materialien-Mix in Bezug zur Konstitution des Patienten einschätzen, zu welchen Organen / Funktionskreisen haben die Odontone einen Zusammenhang, wie können sich Störfelder in den Zähnen auf den Körper auswirken, wann ist der beste Behandlungszeitpunkt.
  3. Einbeziehung ganzheitlicher Tests
    Grundbelastung des Organismus mit Toxinen und Störfeldsuche mittels Vitalfeldanalyse, bioenergetische Zahnmaterialtestung, Spenglersan-Herdtest, Reaktionstests der Farbakupunktur nach Peter Mandel, Test der Regulationsfähigkeit des Organismus
  4. Laboruntersuchungen
    Orotox-Test (Messung der lokalen Zahngifte), Merkaptane/Thioether-Test (Zahngifte und Immunsystem), Mitochondrien-Test (Zahngifte und Lebensenergie), Rantes-Test (Chemokin bei Kieferostitiden), Lymphozytentransformationstests auf Metalle, Kunststoffe, Medikamente und Wurzelfüllmaterialien, Säure-Basen-Haushalt-Diagnose
  5. Weitere spezielle Verfahren
    CAVITAT-Ultraschall, Thermoregulationsdiagnostik, Stromreiztest
  6. Untersuchung des stomatognathen Systems
    Durch dauerndes Zähneknirschen in der Nacht und zum Teil auch bei Tage steht der Organismus unter ständiger Belastung. Der Kaumuskel als stärkster Muskel in unserem Körper kann durch starke Komprimierung eine Craniomandibuläre Dysfunktion auslösen (strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke). Das Resultat kann sein unklare Gesichtsschmerzen, Schwindel, Ohrprobleme, Tinnitus, Stimmstörungen, Geschmacksirritationen,
    Schluckstörungen, Schlafapnoe, Ein- und Durchschlafstörungen, therapieresistente funktionelle Wirbelsäulenbeschwerden und Entgiftungsstörungen.

Die Therapie der Mundhöhle ist den Zahnärzten vorbehalten. Die Diagnostik der Umweltzahnmedizin und die Therapie des stomatognathen Systems ist Bestandteil des Praxisangebots. Bei unklaren Störungen im Bereich der Mundhöhle, bei systemischen Erkrankungen mit hohem Entzündungspotential, bei anhaltender Müdigkeit und Infektanfälligkeit sowie zum Einholen einer qualifizierten Zweitmeinung bietet die Umweltzahnmedizin Antworten auf viele Fragen, die der Zahnpatient sich mangels Wissen oft nicht zu stellen traut.

Naturheilpraxis
Alexandra Vietense

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