Nebennierenschwäche - Chronische Müdigkeit, was nun?

 

Nebennierenschwäche – wenig diagnostiziert – gerne behandelt?

 

Wenn Sie eine Nebennierenschwäche entwickeln bemerken Sie unter anderem eine unerklärliche Müdigkeit, vermehrt Infekte, Depression bis hin zu  Angst- oder  Panikattacken, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, Gewichtsveränderungen oder andere hormonelle Störungen.

 

Oft werden die Ursachen in der Psyche vermutet und daraufhin Psychopharmaka verschrieben, dabei ist eine ursächliche Behandlung viel zielführender als den Körper zusätzlich mit Medikamenten zu belasten.

Mögliche Zeichen einer Nebennierenschwäche

 

Während sich die klassische Nebennierenschwäche (Morbus Addison) durch bestimmte Symptome wie bräunliche Verfärbung der Haut bemerkbar macht kommt die subakute Form der Nebennierenschwäche (Non-Addison) dezenter durch die Tür und lässt sich nicht direkt abgrenzen von anderen Erkrankungen. Die Nebennierenschwäche, auch unter den Begriffen Burnout, Adrenal Fatigué, chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) bekannt, findet sich im Zusammenhang mit

 

folgenden Erkrankungen:

 

  • Allergien
  • Chronische Infekte
  • Übergewicht / Adipositas
  • Depression
  • Hormonstörungen (Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahre)
  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • ADS / ADHS
  • Chronische Entzündungen
  • Halswirbelsäulensyndrom
  • „Sickness-Behavior“

und Symptomen:

 

  • Stress-Intoleranz
  • Müdigkeit, vor allem morgens und nachmittags
  • Zum Teil unerklärliche Gewichtszunahme
  • Konzentrationsstörungen und verminderte Merkfähigkeit
  • Schmerzen im Schulter-Nackenbereich mit oder ohne Bewegungseinschränkung
  • Unklare Magen-Darm-Beschwerden
  • Unklare Lymphknotenschwellungen
  • Verminderte Belastbarkeit bei körperlichen Aktivitäten
  • Herzklopfen und Zittern
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • niedrige Körpertemperatur

Häufige Ursachen der Nebennierenschwäche

 

Die Nebennierenschwäche wird vor allem durch lange anhaltenden Stress induziert. Wenn die Bilanz zwischen Stress und Ruhephasen schlecht ausfällt, der Körper an seine Reserven muss, wird zunächst der Cortisol-Spiegel (Cortisol ist das Stresshormon der Nebennieren) steigen bis sich der Spiegel schließlich erschöpft. Das kann einige Zeit dauern, denn der Körper kann Einiges wegstecken. Kommen weitere Faktoren hinzu, z. B. Krankheit, Eheprobleme, Verlust oder Wechsel des Arbeitsplatzes, Tod eines geliebten Menschen, Schichtarbeit kann der Körper es nicht länger kompensieren.

 

Neben den üblichen Stressoren gibt es weitere Faktoren, die zu einer Nebennierenschwäche führen können:

  • Chronische Infektionen, z. B. mit dem Epstein-Barr-Virus
  • Chronische Entzündungen und Schmerzen
  • Ernährungsfehler (hoher Zuckerkonsum, viel Weißmehlprodukte, wenig Obst und Gemüse)
  • Magen-Darm-Beschwerden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Malabsorption, Leaky gut und Dysbakterie
  • Mangelnder Rhythmus hinsichtlich Schlaf, Ernährung, Anspannung und Entspannung
  • Traumata, Ängste und Schuldgefühle
  • Übermäßiger Sport
  • Toxinbelastungen und Entgiftungsstörungen

Diagnostik der Nebennierenschwäche

 

Wenn Sie das Gefühl haben, bei Ihnen könnte eine Nebennierenschwäche vorliegen gibt es folgende Möglichkeiten der Diagnostik:

 

1. Die wichtigsten Hormone sind das Cortisol und das DHEA, das Cortisol kann auch im Tagesverlauf gemessen werden, um eine genauere Abbildung über den Tagesspiegel zu erhalten, da Cortisol morgens am höchsten sein sollte. Die Messung sollte im Speichel erfolgen, da im Speichel die freien, uns zur Verfügung stehenden Hormone gemessen werden, anders als im Blut mit hauptsächlich gebundenen Hormonen.

 

2. Ein noch vollständigeres Bild wird erreicht durch die Untersuchung des Gleichgewichts von exzitatorischen (anregenden) Neurotransmittern wie Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Glutamat und Histamin und inhibitierenden (hemmenden) Neurotransmittern wie Serotonin, GABA, Glycin und Taurin im zweiten Morgenurin.

 

3. Da das hormonelle System wie ein Perpetuum Mobile funktioniert ist bei entsprechender Indikation auch die Untersuchung der Sexualhormone Östradiol, Progesteron und Testosteron im Speichel sinnvoll.

 

Bei Verdacht auf eine chronische Infektion als Hintergrund der Beschwerden kann ein Lymphozytentransformationstest nachweisen, ob das Immunsystem sich aktuell mit einem Erreger auseinandersetzt. Herkömmliche Laboruntersuchungen fallen oft negativ aus.

 

Zu denken ist auch an chronische Entzündungen, die durch Nahrungsmittelintoleranzen, Zahnherde oder Schwermetallbelastungen unterhalten werden. Nahrungsmittelintoleranzen lassen sich durch einen Blut- oder Speicheltest nachweisen. Schwermetallbelastungen werden durch Provokation mit EDTA-DMSA im Urin (Chelat-Therapie) festgestellt.

 

Auch die Vitalfeldanalyse von Global Diagnostics, ein Messverfahren aus der bioelektronischen Funktionsdiagnostik, gibt Auskunft über aktuelle Belastungen.

 

Therapie der Nebennierenschwäche

 

In der Therapie der Nebenniere braucht es Geduld, bis die Nebenniere sich wieder erholt und vor allem müssen die auslösenden Stressoren beseitigt werden. Während die äußeren Stressoren nach dem Motto „take it, leave it or change it“ moderiert werden können, was sich einfacher anhört als es manchmal ist, sind die inneren Stressoren subtiler und nicht unbedingt einfach zu erkennen und zu behandeln. Mit inneren Stressoren sind die inneren Bilder, der interne Kommentator, der Stress gemeint, den wir uns selbst machen. Hier spielen Prägungen aus der Kindheit, Konflikte und Traumata eine große Rolle. Hier hat sich die Farbakupunktur nach Peter Mandel als ein nützlicher Helfer herausgestellt an diese Themen heranzukommen.

 

Eine Änderung der Lebensführung mit ausreichend Schlaf (vor Mitternacht!), gesunder Ernährung, frischer Luft und Bewegung ist unabdingbar für die Therapie der Nebennierenschwäche. Die Ernährung sollte aminosäurereich, kohlenhydratreduziert, biologisch, antiallergen und nährstoffreich sein. Wahre Kraftpakete sind zum Beispiel grüne Smoothies, die sehr einfach selbst hergestellt werden können.

 

Die Therapie der Nebennierenschwäche erfolgt mit Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren, Pflanzenextrakten und natürlichen Hormonen. Die intravenöse Therapie ist effektiver wenn die Wirkstoffe über den Darm aufgrund einer Malabsorption nicht richtig aufgenommen werden. Bei chronischen Infekten vor allem viraler Herkunft hat sich die Mikroimmuntherapie bewährt, bei chronischen Belastungen mit Pilzen, Bakterien und Parasiten kommen ozonisierte Öle mit Pflanzenextrakten zum Einsatz. Für chronische Entzündungen stehen allerlei Wirkstoffe aus der Pflanzenapotheke zur Verfügung, wie z. B. Curcuma und Weihrauch. Die Ausleitung von Schwermetallen erfolgt vorzugsweise mit DMSA und EDTA (Chelat-Therapie) mit Unterstützung von Vulkangesteinen und Algen.

 

Wenn Sie das Gefühl haben, das bei Ihnen eine Nebennierenschwäche vorliegt, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch, damit Sie schrittweise – ohne Überforderung – die richtigen Impulse setzen können.

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Kommentare: 39
  • #1

    Menzer waltraut (Dienstag, 08 September 2015 17:14)

    Vielen Dank, dass hat mir sehr viel weiter geholfen. Wurde über Jahre wegen Depressionen behandelt ohne wirkliche Besserung

  • #2

    kaya tugrul (Freitag, 16 Dezember 2016 14:01)

    Mich interessiert die intravenöse und die mikroimmunologische therapie.
    Was würden sie mir denn raten? Habe candida seit ich denken kann. Zucker oder ähnliches ist tabu. kaffe schw. tee oder aktivierende tees nein. Kohlenhydratreiches auch. Nudeln sogar vollkorn geht auch nicht.Reis auch tabu. Esse nur kartoffeln oder fritten mit kokosöl. Morbus meulengracht. Gehe von epstein barr virus aus wegen herpes immer wieder wenn k.o.
    die intravenöse und mikroimmunologidche therapie.... was snd die inhaltsstoffe? Preis? wie lange einnehmen?
    Danke für ihre mühe
    kaya

  • #3

    Alexandra Vietense (Montag, 19 Dezember 2016 14:42)

    Bei einer hartnäckigen Belastung mit Candida teste ich zunächst auf Schwermetallbelastung, denn der Candida Pilz bindet die Schwermetalle. Dann zunächst die Schwermetalle ausleiten mit Chelat-Therapie und dann erst die Pilze therapieren mit verschiedenen Pflanzenextrakten. Die Mikroimmuntherapie hat das Präparat 2L-EBV gegen den Epstein-Barr Virus, Einnahme mind. ein halbes Jahr, kosten ca. 45 € pro Monat. Eine Chelat-Therapie kostet ab 85 € pro Ausleitung. Alle Infos natürlich vorbehaltlich eines Patientengesprächs, das jeder Therapieempfehlung voranzustellen ist.

  • #4

    Melanie Siebert (Montag, 17 September 2018 09:16)

    Hallo Frau Vietense,

    Sie schreiben, die Therapie erfolge mit Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren, Pflanzenextrakten und natürlichen Hormonen. Können Sie das präzisieren? Ich habe gelesen, dass auch Ashwagandha bei einer Nebennierenschwäche helfen kann (<a href="https://www.ashwagandha-infos.de/nebennierenschwaeche-natuerlich-behandeln/">Quelle</a>. Wie ist hierzu Ihre Meinung aus der Praxis?

    Viele Grüße, Melanie

  • #5

    Alexandra Vietense (Montag, 17 September 2018 14:06)

    Liebe Frau Siebert, Ashwagandha ist eine weitere Möglichkeit der Therapie. Oder auch Bacopa monniera Extrakt und Süßholzwurzel.

  • #6

    R. P. aus Regensburg (Montag, 29 Oktober 2018 08:27)

    toller Beitrag, seit Jahren kämpfe ich mit meinen Gewicht, trotz Sport und kalorienreduzierter Kost. Man zweifelt dann wirklich an sich selbst, nimmt immer mehr zu
    ein Teufelskreislauf.
    Dieser Beitrag ist echt göttlich, endlich weiß ich nun wie ich Abhilfe schaffen kann und dass es nicht nur an mir liegt, sondern an den Nebennieren.
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!!!!!!
    werde ihn weiter empfehlen

  • #7

    BibiBlume (Donnerstag, 15 November 2018 21:29)

    Seit Jahren immer wieder versucht heraus zu finden, was mit mir los ist. Mit Antidepressiva behandelt ohne Erfolg. Auf meine Anfrage beim Arzt, ob es eine Nebennierenschwäche sein könnte, hiess es nur: das gibt es gar nicht.

    Danke für Ihren Beitrag!! Der dürfte für viele endlich das Ende der Odysee bedeuten!! Bleibt nur noch die Schwierigkeit, einen Arzt zu finden, der die Nebennieren-Schwäche kennt.

  • #8

    Kat (Sonntag, 17 März 2019 14:09)

    Hallo und lieben Dank für den interessanten und ausführlichen Bericht. Dieser hat mir weitergeholfen :-)

    BibiBlume-> Ein Endokrinologe testet, ob eine Nebennierenschwäche etc. vorliegt. In Berlin Mitte fand ich so Jemanden.

    Lg, Kat

  • #9

    Dani (Montag, 08 April 2019 19:25)

    Ist eine langjährige sd unterfunktion auch ein grund, eine nns zu entwickeln. Bin jetzt gut eingestellt, aber cortisol im keller, dhea erhöht und mir gehts miserabel.

  • #10

    Alexandra Vietense (Dienstag, 09 April 2019 15:30)

    Hallo Dani, das hormonelle System ist wie ein Perpetuum Mobile. Die Hormone beeinflussen sich gegenseitig. Daher ist es durchaus möglich, dass sich dadurch eine NNS entwickelt hat. Ein hohes DHEA geht oft mit chronischen Entzündungen einher und dann ist es gut, wenn das DHEA erhöht ist, ist wie ein Schutz für den Körper. Das Cortisol kann auch durch Dauerstress in den Keller gehen. Die NNR braucht Zeit für Erholung, also bitte gnädig sein mit der NNR. Unterstützend gibt es einige homöopathische Mittel und Nahrungsergänzungen.

  • #11

    Mira (Samstag, 13 April 2019)

    Ich habe seeehr viele der angegeben Symptome und weiß nicht wie es weitergehen soll. Müsste ich zunächst zu einem Endikronologen und das Cortisol bestimmen lassen? Ich bin ziemlich erschöpft, aber komme ohne Medis oft nicht in den Schlaf. Wenn ich schlafe, fühle ich mich morgens dennoch unerholt. Teilweise schlafe ich dennoch im Sitzen vormittags ein und nachmittags döse ich auch oftmals ein. Mir helfen nur Coffein Tabletten, wenn ich irgendwo einen Termin habe und dafür einigermaßen wach sein muss. Mein Körper verlangt extrem nach Zucker, obwohl ich eigentlich nicht so der Süßigkeiten-Esser bin. Ich bin zu dick, obwohl ich ansonsten konstant schlank war, bin depressiv, habe oftmals meine Periode kaum oder nicht (, ich nehme keine Hormone), Schmerzen v.a. in den Knien, bin sehr erschöpft, teilweise ohne erkennbaren Grund angespannt, hatte eine Zeitlang extreme Alpträume, wenn ich eingedöst bin, vor Kälte extrem frierend und zitternd aufgewacht trotz 20/22 Grad in der Wohnung, ich kann mir sehr schwer Erledigungen merken, ich vergesse es einfach oder mir fallen Begriffe nicht ein (Wortfindungsstörungen), ich bin schneller unterzuckert, komme mit Stress nicht klar, habe mit leichtem Sport begonnen, danach bin ich noch erschöpfte und muss mich erstmal ausruhen, schlafe einfach ein und habe ab und zu Schmerzen im Nacken-Schulterbereich.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Ich möchte wieder belastbarer werden und nicht ständig schlafen "müssen". Leider muss ich das ab und zu mit Coffeintabletten kompensieren, wenn ich z.B. zur Physio muss und mit dem Auto dorthin fahre
    Ansonsten bin ich aufgrund von Rücken- und Nervenschmerzen in der Erwerbsminderungsrente für die nächsten 1,5 Jahre.
    Ich könnte mit dieser heftigen Erschöpfung und den anderen Symptomen nicht arbeiten gehen. Dort würde ich vermutlich vor Anstrengungen in Ohnmacht fallen. Mir fällt jetzt der Alltag schon schwer, dabei habe ich "nur" mich zu versorgen und mit meinem Hund Gassi zu gehen.
    Ich habe das Gefühl, dass die Symptome immer heftiger werden. Kann das sein?

    Wo ist der Sitz Ihrer Praxis? Oder können Sie mir sagen, wo ich kompetente Kollegen von Ihnen finden kann?

    Vielen Dank

  • #12

    Mira (Samstag, 13 April 2019 09:12)

    Nachtrag:
    Ich habe eine SD Unterfunktion und nehme dafür Prothyrid. Für die Rücken- und Nervenschmerzen nehme ich auch einige Medikamente, aber konnte diese etwas reduzieren.

  • #13

    Alexandra Vietense (Samstag, 13 April 2019 13:30)

    Liebe Mira, ich würde das Cortisol im Tagesprofil bestimmen lassen und einen Neurostress Test machen lassen. Zunächst würde ich aber nach der Ursache schauen, könnte auch eine mitochondriale Dysfunktion sein (LDH-Isoenzyme, M2PK, Mitochondrien-Funktionstest) oder ein chronischer Infekt. Also erst mal Ursachen abklären. Meine Praxis ist in Landau in der Pfalz. Wo bist du? Liebe Grüße, Alexandra

  • #14

    Michaela (Montag, 15 April 2019 14:33)

    Liebe Frau Vitense,
    auf mich treffen fast alle Symptome zu, schon seit vielen Jahren. Wie sollte ich denn vorgehen um eine Gewichtsabnahme zu erreichen mit einer Nebennierenschwäche? Unter Gewichtszunahmen und inneres Zittern sowie Müdigkeit/Erschöpfung leide ich am meisten.
    Viele Grüße
    Michaela

  • #15

    Alexandra Vietense (Dienstag, 16 April 2019 19:14)

    Liebe Michaela, aus der Ferne, ohne dich je gesehen zu haben, kann und darf ich als Heilpraktikerin Dir keine Empfehlungen geben. Nur in aller Kürze: Mittags und Abends die Kohlenhydrate weglassen. Schilddrüse untersuchen lassen. Es kann so viele Ursachen haben. Wenn du in der Nähe bist, kannst du gerne einen Termin mit mir vereinbaren. LG Alexandra

  • #16

    Mira (Mittwoch, 17 April 2019 22:06)

    Vielen Dank für die Antwort,

    ich wohne in der Nähe zu Göttingen. Zu welchem Arzt gehe ich denn am besten? Mich überfordert mittlerweile ziemlich viel. Und irgendwie wird das schlimmer, statt besser. Das macht mir schon etwas Angst. Ich weiß gar nicht wo ich mit Nahrungsmitteln anfangen soll und wo aufhören, daher nehme ich nur Vitamin D3 und K2.
    Ich brauche dringend jemanden, der mir weiter hilft. Ansonsten werde ich wohl nur schwächer werden. Und das schlimme ist, das mir kein Arzt zuhört. Die sehen, dass ich Opiate wegen meinem Rücken nehmen und schieben darauf alles. Dabei nehme ich dieses Opiat schon länger und die Dosierung ist nicht erhöht wurden, im.Gegenteil. Es ist, als ob mir keiner helfen möchte.
    Und ich habe in den letzten Jahren öfters Floxacine bekommen, v.a. als Infusionen über den ZVK. Spreche ich die Ärzte darauf an, heißt es sofort das könne nicht davon kommen. Ja, diese Fälle sind selten das sich diese Antibiotika auf die Mitochondrien auswirken, aber es gibt sie. Dennoch hört mir kein Arzt zu, zumindestens nicht die ich darauf angesprochen habe...

  • #17

    Alexandra Vietense (Freitag, 19 April 2019 14:12)

    Liebe Mira, am besten du rufst mich nach Ostern mal an. Hier an dieser Stelle gebe ich keine Empfehlung. Wünsche dir trotz allem schöne Ostern. LG Alexandra

  • #18

    Irene Bortolon (Samstag, 20 April 2019 11:03)

    Habe seit Jahren fast alle Symphome.Die Müdigkeit macht mich fertig und die schmerzen
    am ganzen Körper werden immer mehr.Was kann ich tun.
    Vielen Dank für die Bemühung.

  • #19

    Alexandra Vietense (Dienstag, 23 April 2019 09:38)

    Liebe Frau Bortolon, an dieser Stelle immer vorausgesetzt, dass ich keine Ferndiagnosen mache und eine Empfehlung eine ausführliche Erstanamnese erforderlich ist um zielgerichtet arbeiten zu können, gebe ich Ihnen folgende Hinweise. Schmerzen am ganzen Körper können auf eine Borreliose / Co-Infektionen hinweisen. Leider sind die Laborwerte oft falsch negativ, ohne Befund. Das Labor Armin-Labs hat sich auf die Untersuchung von Borrelien und Co-Infektionen spezialisiert. Auch eine nachhaltige Entsäuerung kann hilfreich sein, z. B. Sanacare Basenkonzentrat. Bei Fibromyalgie kann die Versorgung mit L-Tryptophan hilfreich sein. Bitte auch schauen nach chronischen Halswirbelsäulen-Beschwerden, Kiefergelenks-Dysbalance triggern entzündliche Prozesse. Und nicht zu vergessen, die Untersuchung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dem Pro Immun M Test, siehe meine Website.

  • #20

    Marcel (Donnerstag, 25 April 2019 04:13)

    Hallo Alexandra .
    Sehr interessante Seite !
    Ich habe nur eine allgemeine Frage : Kann es sein dass die Leber negativ auf Chelatoren reagiert ? Dies ist bei mir so ,ich kann trotz Belastung keine Ausleitung durchführen,da meine Leberwerte sonst ansteigen . Kann das irgendwelche Ursachen haben ?

    LG
    Marcel

  • #21

    Laura (Donnerstag, 25 April 2019 13:47)

    Hallo, sehr interessant ist das Thema. Ich habe im August 18 die Pille abgesetzt, hatte während der Einnahme schon massiv Probleme bekommen. Nach dem Absetzen fing die Katastrophe an. Angst Panik Attacken, Gewichtsverlust, kein Schlaf mehr. Nur noch nervös. War 5 Wochen krank geschrieben. Mir glaubte kein Arzt, das es vom Absetzen der Pille kam, aber ich glaubte dran.

    Ich wurde mit Progesteron D4 und Estriol eingestellt. Lief auch alles gut, bis ich vor 3 Wochen die Salben abgesetzt hatte. War ziemlich dumm, denn jetzt stehe ich morgens wieder total nervös auf, bin benommen, kein Hunger. Trinken muss ich viel hatte bis vor kurzem eine Thrombose in der Wade.

    Ich denke stark das meine Nebenniere sehr im Stress ist, es fing vor meiner Periode stark an. Und ich habe sie auch noch immer. 10 Tag. Sehr ungewöhnlich für mich. Ich bin 38 habe noch eine Tochter 9 Jahre und es fällt mir schwer, den Alltag gerade zu bewältigen.

    Was kann ich meiner Nebenniere Gutes tun?
    Vg aus dem Norden

  • #22

    Alexandra Vietense (Montag, 29 April 2019 12:12)

    Hallo Laura, da sollte erst mal der Hormonstatus incl. Cortisol im Speichel bestimmt werden. Alles andere ist therapeutischer Blindflug. Hormonstatus gibts bei CENSA. LG Alexandra

  • #23

    Tanja (Dienstag, 30 April 2019 11:31)

    Hallo, erstmal toller Beitrag.
    Leider treffen die meisten Symptome auch auf mich zu, bin den ganzen Tag erschöpft und kann ohne Schlafmittel nicht mehr schlafen, das begann kurz nach der Geburt meiner Tochter.
    Können sie denn eine Nebennieren-Schwäche feststellen ? Oder macht das nur der endokrinologe, wenn ja, brauch man hierfür eine Überweisung vom Hausarzt?
    Liebe Grüße

  • #24

    Alexandra Vietense (Donnerstag, 02 Mai 2019 09:39)

    Liebe Tanja,

    ich kann eine Nebennieren-Schwäche feststellen. Endokrinologen können das auch, wenn sie wollen. Dafür brauchst du eine Überweisung.
    Liebe Grüße
    Alexandra

  • #25

    Marcel (Freitag, 03 Mai 2019 12:12)

    Hallo,

    Kann eine Depression auch ursächlich für eine Nebennierenschwäche sein ?

    LG
    Marcel

  • #26

    Alexandra Vietense (Freitag, 03 Mai 2019 15:33)

    Lieber Marcel, die Depression kann eine Folge der Nebennierenschwäche sein, wenn die NNS nicht erkannt wird. Umgekehrt denke ich eher nicht. Liebe Grüße, Alexandra

  • #27

    Marcel (Freitag, 03 Mai 2019 20:07)

    Vielen Dank !

    Und gibt es vielleicht auch Gründe warum man auf DMSA und DMPS mit erhöhten Leberwerten und Verschlechterung des Befindes reagiert?

    LG Marcel

  • #28

    Christian (Sonntag, 05 Mai 2019 18:17)

    Hallo, mir wurde vor 5Jahren die rechte Niere samt Nebenniere entfernt.
    Jetzt leide ich unter verstärkter Müdigkeit und Leistungsunfähigkeit. Auch Schmerzen in der Schulter und Gewichtsabnahme waren mir bisher nicht erklärlich. Kann das an einer Schwäche der verblebenen Nebenniere liegen

  • #29

    Alexandra Vietense (Montag, 06 Mai 2019 08:20)

    Lieber Marcel, DMSA und DMPS sind starke Entgiftungsmittel. Leber- und Nierenwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden bei einer Kur mit DMSA und DMPS, das ist in Fachkreisen bekannt. Eine Entgiftung kann mit Müdigkeit einhergehen. Ich würde dann die Entgiftung langsamer angehen und die Leber unterstützen mit Bitterstoffen, die Nieren mit ausreichend Wasser, mind. 2 Liter pro Tag, auch Goldrute zur Ausleitung. LG Alexandra

  • #30

    Alexandra Vietense (Montag, 06 Mai 2019 08:27)

    Lieber Christian, das kann und kann nicht an der Entfernung der Niere liegen. Auf der Schulter trägst du die Last des Lebens, was belastet dich? Die Nieren haben einen Bezug zu den Eltern. Die Nieren sind in der Polarität Denken und Fühlen. Besteht da ein Ungleichgewicht? Fühl mal rein, welche Botschaften dein Körper dir sendet. Das ist nicht ohne Grund, dein Körper möchte dich nicht ärgern sondern dir Hinweise geben. LG Alexandra

  • #31

    Bianca (Dienstag, 07 Mai 2019 20:49)

    Super Beitrag

  • #32

    Monika (Mittwoch, 08 Mai 2019 16:04)

    Liebe Alexandra ,Ich habe mal eine Frage
    habe mir das ganze hier gut durch gelesen..
    Wo und wie kann ich eine Chelat Therapie machen?
    Ich habe viele dieser Symptome hier unter anderem der Epstein Barr Virus ..
    sowie den Dauer Stress
    An wen kann ich mich wenden? Kann man sie auch anders erreichen als hier

    lg Monika

  • #33

    Marcel (Montag, 13 Mai 2019 05:41)

    Vielen Dank Alexandra !
    Noch eine kleine Frage , können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu einer NNS führen?

    Bzw gibt es auch Unverträglichkeiten , die schulmedizinisch nicht nachgewiesen werden können ?

  • #34

    Alexandra Vietense (Montag, 13 Mai 2019 15:04)

    Lieber Marcel, wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu Entzündungen und Aufnahmestörungen im Darm führen, kann die Folge eine NNS sein, weil wichtige Vitalstoffe fehlen. Ich messe Unverträglichkeiten mit dem Pro Immun M Test, Reaktionen vom verzögerten Typ IgG1-4. Schulmedizinisch werden oft nur IgE Reaktionen gemessen, das sind Reaktionen vom Soforttyp. LG Alexandra

  • #35

    Melanixii (Dienstag, 21 Mai 2019 13:22)

    Toller Beitrag! Gerade erst über <a href="https://google.com"> google </a> gefunden

  • #36

    Melanixii (Dienstag, 21 Mai 2019 13:23)

    https://google.com


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  • #37

    Tini (Dienstag, 21 Mai 2019 21:46)

    @mira: Dr med. Mario Krause in Hannover macht alle diese Test und untersucht ganzheitlich. Das ist von Göttingen aus super mit der Bahn zu erreichen. Bin da schon jahrelang

  • #38

    Martina (Mittwoch, 22 Mai 2019 23:28)

    Hallo Alexandra, eine sehr interessante Seite. Vielen Dank dafür. Habe auch einige dieser Symptome. Würde gerne einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen der eine Nebennierenschwäche diagnostizieren kann. Wissen sie einen Kollegen der in der Oberpfalz bzw. Bayern praktiziert. Lg

  • #39

    Lisa (Freitag, 24 Mai 2019 11:40)

    Liebe Alexandra

    Sehr interessanter Artikel! Irgendwie bin ich durch Zufall auf das Thema Nebennierenschwäche gestossen und habe mittlerweile begriffen, dass nur die Nebennierenunterfunktion eine medizinisch anerkannte Diagnose ist. Bei der Nebennierenunterfunktion ist ja eines der Symptome, dass Hyperpigmentierungen auftreten laut Wikipedia. Ich leide schon seit vielen Jahren an einem sogenannten Melasma (starke Pigmentflecken) im Gesicht. Diese Pigmentflecken sind sehr plötzlich am Ende meiner ersten Schwangerschaft aufgetreten im Alter von 27 Jahren. Davor hatte ich nie Probleme mit Pigmentflecken. Jetzt wollte ich dich fragen, ob du einen Zusammenhang zwischen Melasma und Nebennierenschwäche siehst? Bei wem kann man sich untersuchen lassen, wenn man nicht in der Nähe wohnt? Gibt es ein Verzeichnis mit Naturärzten? Vielen herzlichen Dank, lieber Gruss Lisa

Naturheilpraxis
Alexandra Vietense

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