Nebennierenschwäche - Chronische Müdigkeit, was nun?

 

Nebennierenschwäche – wenig diagnostiziert – gerne behandelt?

 

Wenn Sie eine Nebennierenschwäche entwickeln bemerken Sie unter anderem eine unerklärliche Müdigkeit, vermehrt Infekte, Depression bis hin zu  Angst- oder  Panikattacken, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, Gewichtsveränderungen oder andere hormonelle Störungen.

 

Oft werden die Ursachen in der Psyche vermutet und daraufhin Psychopharmaka verschrieben, dabei ist eine ursächliche Behandlung viel zielführender als den Körper zusätzlich mit Medikamenten zu belasten.

Mögliche Zeichen einer Nebennierenschwäche

 

Während sich die klassische Nebennierenschwäche (Morbus Addison) durch bestimmte Symptome wie bräunliche Verfärbung der Haut bemerkbar macht kommt die subakute Form der Nebennierenschwäche (Non-Addison) dezenter durch die Tür und lässt sich nicht direkt abgrenzen von anderen Erkrankungen. Die Nebennierenschwäche, auch unter den Begriffen Burnout, Adrenal Fatigué, chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) bekannt, findet sich im Zusammenhang mit

 

folgenden Erkrankungen:

 

  • Allergien
  • Chronische Infekte
  • Übergewicht / Adipositas
  • Depression
  • Hormonstörungen (Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahre)
  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • ADS / ADHS
  • Chronische Entzündungen
  • Halswirbelsäulensyndrom
  • „Sickness-Behavior“

und Symptomen:

 

  • Stress-Intoleranz
  • Müdigkeit, vor allem morgens und nachmittags
  • Zum Teil unerklärliche Gewichtszunahme
  • Konzentrationsstörungen und verminderte Merkfähigkeit
  • Schmerzen im Schulter-Nackenbereich mit oder ohne Bewegungseinschränkung
  • Unklare Magen-Darm-Beschwerden
  • Unklare Lymphknotenschwellungen
  • Verminderte Belastbarkeit bei körperlichen Aktivitäten
  • Herzklopfen und Zittern
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • niedrige Körpertemperatur

Häufige Ursachen der Nebennierenschwäche

 

Die Nebennierenschwäche wird vor allem durch lange anhaltenden Stress induziert. Wenn die Bilanz zwischen Stress und Ruhephasen schlecht ausfällt, der Körper an seine Reserven muss, wird zunächst der Cortisol-Spiegel (Cortisol ist das Stresshormon der Nebennieren) steigen bis sich der Spiegel schließlich erschöpft. Das kann einige Zeit dauern, denn der Körper kann Einiges wegstecken. Kommen weitere Faktoren hinzu, z. B. Krankheit, Eheprobleme, Verlust oder Wechsel des Arbeitsplatzes, Tod eines geliebten Menschen, Schichtarbeit kann der Körper es nicht länger kompensieren.

 

Neben den üblichen Stressoren gibt es weitere Faktoren, die zu einer Nebennierenschwäche führen können:

  • Chronische Infektionen, z. B. mit dem Epstein-Barr-Virus
  • Chronische Entzündungen und Schmerzen
  • Ernährungsfehler (hoher Zuckerkonsum, viel Weißmehlprodukte, wenig Obst und Gemüse)
  • Magen-Darm-Beschwerden mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Malabsorption, Leaky gut und Dysbakterie
  • Mangelnder Rhythmus hinsichtlich Schlaf, Ernährung, Anspannung und Entspannung
  • Traumata, Ängste und Schuldgefühle
  • Übermäßiger Sport
  • Toxinbelastungen und Entgiftungsstörungen

Diagnostik der Nebennierenschwäche

 

Wenn Sie das Gefühl haben, bei Ihnen könnte eine Nebennierenschwäche vorliegen gibt es folgende Möglichkeiten der Diagnostik:

 

1. Die wichtigsten Hormone sind das Cortisol und das DHEA, das Cortisol kann auch im Tagesverlauf gemessen werden, um eine genauere Abbildung über den Tagesspiegel zu erhalten, da Cortisol morgens am höchsten sein sollte. Die Messung sollte im Speichel erfolgen, da im Speichel die freien, uns zur Verfügung stehenden Hormone gemessen werden, anders als im Blut mit hauptsächlich gebundenen Hormonen.

 

2. Ein noch vollständigeres Bild wird erreicht durch die Untersuchung des Gleichgewichts von exzitatorischen (anregenden) Neurotransmittern wie Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Glutamat und Histamin und inhibitierenden (hemmenden) Neurotransmittern wie Serotonin, GABA, Glycin und Taurin im zweiten Morgenurin.

 

3. Da das hormonelle System wie ein Perpetuum Mobile funktioniert ist bei entsprechender Indikation auch die Untersuchung der Sexualhormone Östradiol, Progesteron und Testosteron im Speichel sinnvoll.

 

Bei Verdacht auf eine chronische Infektion als Hintergrund der Beschwerden kann ein Lymphozytentransformationstest nachweisen, ob das Immunsystem sich aktuell mit einem Erreger auseinandersetzt. Herkömmliche Laboruntersuchungen fallen oft negativ aus.

 

Zu denken ist auch an chronische Entzündungen, die durch Nahrungsmittelintoleranzen, Zahnherde oder Schwermetallbelastungen unterhalten werden. Nahrungsmittelintoleranzen lassen sich durch einen Blut- oder Speicheltest nachweisen. Schwermetallbelastungen werden durch Provokation mit EDTA-DMSA im Urin (Chelat-Therapie) festgestellt.

 

Auch die Vitalfeldanalyse von Global Diagnostics, ein Messverfahren aus der bioelektronischen Funktionsdiagnostik, gibt Auskunft über aktuelle Belastungen.

 

Therapie der Nebennierenschwäche

 

In der Therapie der Nebenniere braucht es Geduld, bis die Nebenniere sich wieder erholt und vor allem müssen die auslösenden Stressoren beseitigt werden. Während die äußeren Stressoren nach dem Motto „take it, leave it or change it“ moderiert werden können, was sich einfacher anhört als es manchmal ist, sind die inneren Stressoren subtiler und nicht unbedingt einfach zu erkennen und zu behandeln. Mit inneren Stressoren sind die inneren Bilder, der interne Kommentator, der Stress gemeint, den wir uns selbst machen. Hier spielen Prägungen aus der Kindheit, Konflikte und Traumata eine große Rolle. Hier hat sich die Farbakupunktur nach Peter Mandel als ein nützlicher Helfer herausgestellt an diese Themen heranzukommen.

 

Eine Änderung der Lebensführung mit ausreichend Schlaf (vor Mitternacht!), gesunder Ernährung, frischer Luft und Bewegung ist unabdingbar für die Therapie der Nebennierenschwäche. Die Ernährung sollte aminosäurereich, kohlenhydratreduziert, biologisch, antiallergen und nährstoffreich sein. Wahre Kraftpakete sind zum Beispiel grüne Smoothies, die sehr einfach selbst hergestellt werden können.

 

Die Therapie der Nebennierenschwäche erfolgt mit Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren, Pflanzenextrakten und natürlichen Hormonen. Die intravenöse Therapie ist effektiver wenn die Wirkstoffe über den Darm aufgrund einer Malabsorption nicht richtig aufgenommen werden. Bei chronischen Infekten vor allem viraler Herkunft hat sich die Mikroimmuntherapie bewährt, bei chronischen Belastungen mit Pilzen, Bakterien und Parasiten kommen ozonisierte Öle mit Pflanzenextrakten zum Einsatz. Für chronische Entzündungen stehen allerlei Wirkstoffe aus der Pflanzenapotheke zur Verfügung, wie z. B. Curcuma und Weihrauch. Die Ausleitung von Schwermetallen erfolgt vorzugsweise mit DMSA und EDTA (Chelat-Therapie) mit Unterstützung von Vulkangesteinen und Algen.

 

Wenn Sie das Gefühl haben, das bei Ihnen eine Nebennierenschwäche vorliegt, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch, damit Sie schrittweise – ohne Überforderung – die richtigen Impulse setzen können.

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Kommentare: 118
  • #1

    Menzer waltraut (Dienstag, 08 September 2015 17:14)

    Vielen Dank, dass hat mir sehr viel weiter geholfen. Wurde über Jahre wegen Depressionen behandelt ohne wirkliche Besserung

  • #2

    kaya tugrul (Freitag, 16 Dezember 2016 14:01)

    Mich interessiert die intravenöse und die mikroimmunologische therapie.
    Was würden sie mir denn raten? Habe candida seit ich denken kann. Zucker oder ähnliches ist tabu. kaffe schw. tee oder aktivierende tees nein. Kohlenhydratreiches auch. Nudeln sogar vollkorn geht auch nicht.Reis auch tabu. Esse nur kartoffeln oder fritten mit kokosöl. Morbus meulengracht. Gehe von epstein barr virus aus wegen herpes immer wieder wenn k.o.
    die intravenöse und mikroimmunologidche therapie.... was snd die inhaltsstoffe? Preis? wie lange einnehmen?
    Danke für ihre mühe
    kaya

  • #3

    Alexandra Vietense (Montag, 19 Dezember 2016 14:42)

    Bei einer hartnäckigen Belastung mit Candida teste ich zunächst auf Schwermetallbelastung, denn der Candida Pilz bindet die Schwermetalle. Dann zunächst die Schwermetalle ausleiten mit Chelat-Therapie und dann erst die Pilze therapieren mit verschiedenen Pflanzenextrakten. Die Mikroimmuntherapie hat das Präparat 2L-EBV gegen den Epstein-Barr Virus, Einnahme mind. ein halbes Jahr, kosten ca. 45 € pro Monat. Eine Chelat-Therapie kostet ab 85 € pro Ausleitung. Alle Infos natürlich vorbehaltlich eines Patientengesprächs, das jeder Therapieempfehlung voranzustellen ist.

  • #4

    Melanie Siebert (Montag, 17 September 2018 09:16)

    Hallo Frau Vietense,

    Sie schreiben, die Therapie erfolge mit Aminosäuren, Vitaminen, Fettsäuren, Pflanzenextrakten und natürlichen Hormonen. Können Sie das präzisieren? Ich habe gelesen, dass auch Ashwagandha bei einer Nebennierenschwäche helfen kann (<a href="https://www.ashwagandha-infos.de/nebennierenschwaeche-natuerlich-behandeln/">Quelle</a>. Wie ist hierzu Ihre Meinung aus der Praxis?

    Viele Grüße, Melanie

  • #5

    Alexandra Vietense (Montag, 17 September 2018 14:06)

    Liebe Frau Siebert, Ashwagandha ist eine weitere Möglichkeit der Therapie. Oder auch Bacopa monniera Extrakt und Süßholzwurzel.

  • #6

    R. P. aus Regensburg (Montag, 29 Oktober 2018 08:27)

    toller Beitrag, seit Jahren kämpfe ich mit meinen Gewicht, trotz Sport und kalorienreduzierter Kost. Man zweifelt dann wirklich an sich selbst, nimmt immer mehr zu
    ein Teufelskreislauf.
    Dieser Beitrag ist echt göttlich, endlich weiß ich nun wie ich Abhilfe schaffen kann und dass es nicht nur an mir liegt, sondern an den Nebennieren.
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!!!!!!
    werde ihn weiter empfehlen

  • #7

    BibiBlume (Donnerstag, 15 November 2018 21:29)

    Seit Jahren immer wieder versucht heraus zu finden, was mit mir los ist. Mit Antidepressiva behandelt ohne Erfolg. Auf meine Anfrage beim Arzt, ob es eine Nebennierenschwäche sein könnte, hiess es nur: das gibt es gar nicht.

    Danke für Ihren Beitrag!! Der dürfte für viele endlich das Ende der Odysee bedeuten!! Bleibt nur noch die Schwierigkeit, einen Arzt zu finden, der die Nebennieren-Schwäche kennt.

  • #8

    Kat (Sonntag, 17 März 2019 14:09)

    Hallo und lieben Dank für den interessanten und ausführlichen Bericht. Dieser hat mir weitergeholfen :-)

    BibiBlume-> Ein Endokrinologe testet, ob eine Nebennierenschwäche etc. vorliegt. In Berlin Mitte fand ich so Jemanden.

    Lg, Kat

  • #9

    Dani (Montag, 08 April 2019 19:25)

    Ist eine langjährige sd unterfunktion auch ein grund, eine nns zu entwickeln. Bin jetzt gut eingestellt, aber cortisol im keller, dhea erhöht und mir gehts miserabel.

  • #10

    Alexandra Vietense (Dienstag, 09 April 2019 15:30)

    Hallo Dani, das hormonelle System ist wie ein Perpetuum Mobile. Die Hormone beeinflussen sich gegenseitig. Daher ist es durchaus möglich, dass sich dadurch eine NNS entwickelt hat. Ein hohes DHEA geht oft mit chronischen Entzündungen einher und dann ist es gut, wenn das DHEA erhöht ist, ist wie ein Schutz für den Körper. Das Cortisol kann auch durch Dauerstress in den Keller gehen. Die NNR braucht Zeit für Erholung, also bitte gnädig sein mit der NNR. Unterstützend gibt es einige homöopathische Mittel und Nahrungsergänzungen.

  • #11

    Mira (Samstag, 13 April 2019)

    Ich habe seeehr viele der angegeben Symptome und weiß nicht wie es weitergehen soll. Müsste ich zunächst zu einem Endikronologen und das Cortisol bestimmen lassen? Ich bin ziemlich erschöpft, aber komme ohne Medis oft nicht in den Schlaf. Wenn ich schlafe, fühle ich mich morgens dennoch unerholt. Teilweise schlafe ich dennoch im Sitzen vormittags ein und nachmittags döse ich auch oftmals ein. Mir helfen nur Coffein Tabletten, wenn ich irgendwo einen Termin habe und dafür einigermaßen wach sein muss. Mein Körper verlangt extrem nach Zucker, obwohl ich eigentlich nicht so der Süßigkeiten-Esser bin. Ich bin zu dick, obwohl ich ansonsten konstant schlank war, bin depressiv, habe oftmals meine Periode kaum oder nicht (, ich nehme keine Hormone), Schmerzen v.a. in den Knien, bin sehr erschöpft, teilweise ohne erkennbaren Grund angespannt, hatte eine Zeitlang extreme Alpträume, wenn ich eingedöst bin, vor Kälte extrem frierend und zitternd aufgewacht trotz 20/22 Grad in der Wohnung, ich kann mir sehr schwer Erledigungen merken, ich vergesse es einfach oder mir fallen Begriffe nicht ein (Wortfindungsstörungen), ich bin schneller unterzuckert, komme mit Stress nicht klar, habe mit leichtem Sport begonnen, danach bin ich noch erschöpfte und muss mich erstmal ausruhen, schlafe einfach ein und habe ab und zu Schmerzen im Nacken-Schulterbereich.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Ich möchte wieder belastbarer werden und nicht ständig schlafen "müssen". Leider muss ich das ab und zu mit Coffeintabletten kompensieren, wenn ich z.B. zur Physio muss und mit dem Auto dorthin fahre
    Ansonsten bin ich aufgrund von Rücken- und Nervenschmerzen in der Erwerbsminderungsrente für die nächsten 1,5 Jahre.
    Ich könnte mit dieser heftigen Erschöpfung und den anderen Symptomen nicht arbeiten gehen. Dort würde ich vermutlich vor Anstrengungen in Ohnmacht fallen. Mir fällt jetzt der Alltag schon schwer, dabei habe ich "nur" mich zu versorgen und mit meinem Hund Gassi zu gehen.
    Ich habe das Gefühl, dass die Symptome immer heftiger werden. Kann das sein?

    Wo ist der Sitz Ihrer Praxis? Oder können Sie mir sagen, wo ich kompetente Kollegen von Ihnen finden kann?

    Vielen Dank

  • #12

    Mira (Samstag, 13 April 2019 09:12)

    Nachtrag:
    Ich habe eine SD Unterfunktion und nehme dafür Prothyrid. Für die Rücken- und Nervenschmerzen nehme ich auch einige Medikamente, aber konnte diese etwas reduzieren.

  • #13

    Alexandra Vietense (Samstag, 13 April 2019 13:30)

    Liebe Mira, ich würde das Cortisol im Tagesprofil bestimmen lassen und einen Neurostress Test machen lassen. Zunächst würde ich aber nach der Ursache schauen, könnte auch eine mitochondriale Dysfunktion sein (LDH-Isoenzyme, M2PK, Mitochondrien-Funktionstest) oder ein chronischer Infekt. Also erst mal Ursachen abklären. Meine Praxis ist in Landau in der Pfalz. Wo bist du? Liebe Grüße, Alexandra

  • #14

    Michaela (Montag, 15 April 2019 14:33)

    Liebe Frau Vitense,
    auf mich treffen fast alle Symptome zu, schon seit vielen Jahren. Wie sollte ich denn vorgehen um eine Gewichtsabnahme zu erreichen mit einer Nebennierenschwäche? Unter Gewichtszunahmen und inneres Zittern sowie Müdigkeit/Erschöpfung leide ich am meisten.
    Viele Grüße
    Michaela

  • #15

    Alexandra Vietense (Dienstag, 16 April 2019 19:14)

    Liebe Michaela, aus der Ferne, ohne dich je gesehen zu haben, kann und darf ich als Heilpraktikerin Dir keine Empfehlungen geben. Nur in aller Kürze: Mittags und Abends die Kohlenhydrate weglassen. Schilddrüse untersuchen lassen. Es kann so viele Ursachen haben. Wenn du in der Nähe bist, kannst du gerne einen Termin mit mir vereinbaren. LG Alexandra

  • #16

    Mira (Mittwoch, 17 April 2019 22:06)

    Vielen Dank für die Antwort,

    ich wohne in der Nähe zu Göttingen. Zu welchem Arzt gehe ich denn am besten? Mich überfordert mittlerweile ziemlich viel. Und irgendwie wird das schlimmer, statt besser. Das macht mir schon etwas Angst. Ich weiß gar nicht wo ich mit Nahrungsmitteln anfangen soll und wo aufhören, daher nehme ich nur Vitamin D3 und K2.
    Ich brauche dringend jemanden, der mir weiter hilft. Ansonsten werde ich wohl nur schwächer werden. Und das schlimme ist, das mir kein Arzt zuhört. Die sehen, dass ich Opiate wegen meinem Rücken nehmen und schieben darauf alles. Dabei nehme ich dieses Opiat schon länger und die Dosierung ist nicht erhöht wurden, im.Gegenteil. Es ist, als ob mir keiner helfen möchte.
    Und ich habe in den letzten Jahren öfters Floxacine bekommen, v.a. als Infusionen über den ZVK. Spreche ich die Ärzte darauf an, heißt es sofort das könne nicht davon kommen. Ja, diese Fälle sind selten das sich diese Antibiotika auf die Mitochondrien auswirken, aber es gibt sie. Dennoch hört mir kein Arzt zu, zumindestens nicht die ich darauf angesprochen habe...

  • #17

    Alexandra Vietense (Freitag, 19 April 2019 14:12)

    Liebe Mira, am besten du rufst mich nach Ostern mal an. Hier an dieser Stelle gebe ich keine Empfehlung. Wünsche dir trotz allem schöne Ostern. LG Alexandra

  • #18

    Irene Bortolon (Samstag, 20 April 2019 11:03)

    Habe seit Jahren fast alle Symphome.Die Müdigkeit macht mich fertig und die schmerzen
    am ganzen Körper werden immer mehr.Was kann ich tun.
    Vielen Dank für die Bemühung.

  • #19

    Alexandra Vietense (Dienstag, 23 April 2019 09:38)

    Liebe Frau Bortolon, an dieser Stelle immer vorausgesetzt, dass ich keine Ferndiagnosen mache und eine Empfehlung eine ausführliche Erstanamnese erforderlich ist um zielgerichtet arbeiten zu können, gebe ich Ihnen folgende Hinweise. Schmerzen am ganzen Körper können auf eine Borreliose / Co-Infektionen hinweisen. Leider sind die Laborwerte oft falsch negativ, ohne Befund. Das Labor Armin-Labs hat sich auf die Untersuchung von Borrelien und Co-Infektionen spezialisiert. Auch eine nachhaltige Entsäuerung kann hilfreich sein, z. B. Sanacare Basenkonzentrat. Bei Fibromyalgie kann die Versorgung mit L-Tryptophan hilfreich sein. Bitte auch schauen nach chronischen Halswirbelsäulen-Beschwerden, Kiefergelenks-Dysbalance triggern entzündliche Prozesse. Und nicht zu vergessen, die Untersuchung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit dem Pro Immun M Test, siehe meine Website.

  • #20

    Marcel (Donnerstag, 25 April 2019 04:13)

    Hallo Alexandra .
    Sehr interessante Seite !
    Ich habe nur eine allgemeine Frage : Kann es sein dass die Leber negativ auf Chelatoren reagiert ? Dies ist bei mir so ,ich kann trotz Belastung keine Ausleitung durchführen,da meine Leberwerte sonst ansteigen . Kann das irgendwelche Ursachen haben ?

    LG
    Marcel

  • #21

    Laura (Donnerstag, 25 April 2019 13:47)

    Hallo, sehr interessant ist das Thema. Ich habe im August 18 die Pille abgesetzt, hatte während der Einnahme schon massiv Probleme bekommen. Nach dem Absetzen fing die Katastrophe an. Angst Panik Attacken, Gewichtsverlust, kein Schlaf mehr. Nur noch nervös. War 5 Wochen krank geschrieben. Mir glaubte kein Arzt, das es vom Absetzen der Pille kam, aber ich glaubte dran.

    Ich wurde mit Progesteron D4 und Estriol eingestellt. Lief auch alles gut, bis ich vor 3 Wochen die Salben abgesetzt hatte. War ziemlich dumm, denn jetzt stehe ich morgens wieder total nervös auf, bin benommen, kein Hunger. Trinken muss ich viel hatte bis vor kurzem eine Thrombose in der Wade.

    Ich denke stark das meine Nebenniere sehr im Stress ist, es fing vor meiner Periode stark an. Und ich habe sie auch noch immer. 10 Tag. Sehr ungewöhnlich für mich. Ich bin 38 habe noch eine Tochter 9 Jahre und es fällt mir schwer, den Alltag gerade zu bewältigen.

    Was kann ich meiner Nebenniere Gutes tun?
    Vg aus dem Norden

  • #22

    Alexandra Vietense (Montag, 29 April 2019 12:12)

    Hallo Laura, da sollte erst mal der Hormonstatus incl. Cortisol im Speichel bestimmt werden. Alles andere ist therapeutischer Blindflug. Hormonstatus gibts bei CENSA. LG Alexandra

  • #23

    Tanja (Dienstag, 30 April 2019 11:31)

    Hallo, erstmal toller Beitrag.
    Leider treffen die meisten Symptome auch auf mich zu, bin den ganzen Tag erschöpft und kann ohne Schlafmittel nicht mehr schlafen, das begann kurz nach der Geburt meiner Tochter.
    Können sie denn eine Nebennieren-Schwäche feststellen ? Oder macht das nur der endokrinologe, wenn ja, brauch man hierfür eine Überweisung vom Hausarzt?
    Liebe Grüße

  • #24

    Alexandra Vietense (Donnerstag, 02 Mai 2019 09:39)

    Liebe Tanja,

    ich kann eine Nebennieren-Schwäche feststellen. Endokrinologen können das auch, wenn sie wollen. Dafür brauchst du eine Überweisung.
    Liebe Grüße
    Alexandra

  • #25

    Marcel (Freitag, 03 Mai 2019 12:12)

    Hallo,

    Kann eine Depression auch ursächlich für eine Nebennierenschwäche sein ?

    LG
    Marcel

  • #26

    Alexandra Vietense (Freitag, 03 Mai 2019 15:33)

    Lieber Marcel, die Depression kann eine Folge der Nebennierenschwäche sein, wenn die NNS nicht erkannt wird. Umgekehrt denke ich eher nicht. Liebe Grüße, Alexandra

  • #27

    Marcel (Freitag, 03 Mai 2019 20:07)

    Vielen Dank !

    Und gibt es vielleicht auch Gründe warum man auf DMSA und DMPS mit erhöhten Leberwerten und Verschlechterung des Befindes reagiert?

    LG Marcel

  • #28

    Christian (Sonntag, 05 Mai 2019 18:17)

    Hallo, mir wurde vor 5Jahren die rechte Niere samt Nebenniere entfernt.
    Jetzt leide ich unter verstärkter Müdigkeit und Leistungsunfähigkeit. Auch Schmerzen in der Schulter und Gewichtsabnahme waren mir bisher nicht erklärlich. Kann das an einer Schwäche der verblebenen Nebenniere liegen

  • #29

    Alexandra Vietense (Montag, 06 Mai 2019 08:20)

    Lieber Marcel, DMSA und DMPS sind starke Entgiftungsmittel. Leber- und Nierenwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden bei einer Kur mit DMSA und DMPS, das ist in Fachkreisen bekannt. Eine Entgiftung kann mit Müdigkeit einhergehen. Ich würde dann die Entgiftung langsamer angehen und die Leber unterstützen mit Bitterstoffen, die Nieren mit ausreichend Wasser, mind. 2 Liter pro Tag, auch Goldrute zur Ausleitung. LG Alexandra

  • #30

    Alexandra Vietense (Montag, 06 Mai 2019 08:27)

    Lieber Christian, das kann und kann nicht an der Entfernung der Niere liegen. Auf der Schulter trägst du die Last des Lebens, was belastet dich? Die Nieren haben einen Bezug zu den Eltern. Die Nieren sind in der Polarität Denken und Fühlen. Besteht da ein Ungleichgewicht? Fühl mal rein, welche Botschaften dein Körper dir sendet. Das ist nicht ohne Grund, dein Körper möchte dich nicht ärgern sondern dir Hinweise geben. LG Alexandra

  • #31

    Bianca (Dienstag, 07 Mai 2019 20:49)

    Super Beitrag

  • #32

    Monika (Mittwoch, 08 Mai 2019 16:04)

    Liebe Alexandra ,Ich habe mal eine Frage
    habe mir das ganze hier gut durch gelesen..
    Wo und wie kann ich eine Chelat Therapie machen?
    Ich habe viele dieser Symptome hier unter anderem der Epstein Barr Virus ..
    sowie den Dauer Stress
    An wen kann ich mich wenden? Kann man sie auch anders erreichen als hier

    lg Monika

  • #33

    Marcel (Montag, 13 Mai 2019 05:41)

    Vielen Dank Alexandra !
    Noch eine kleine Frage , können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu einer NNS führen?

    Bzw gibt es auch Unverträglichkeiten , die schulmedizinisch nicht nachgewiesen werden können ?

  • #34

    Alexandra Vietense (Montag, 13 Mai 2019 15:04)

    Lieber Marcel, wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu Entzündungen und Aufnahmestörungen im Darm führen, kann die Folge eine NNS sein, weil wichtige Vitalstoffe fehlen. Ich messe Unverträglichkeiten mit dem Pro Immun M Test, Reaktionen vom verzögerten Typ IgG1-4. Schulmedizinisch werden oft nur IgE Reaktionen gemessen, das sind Reaktionen vom Soforttyp. LG Alexandra

  • #35

    Melanixii (Dienstag, 21 Mai 2019 13:22)

    Toller Beitrag! Gerade erst über <a href="https://google.com"> google </a> gefunden

  • #36

    Melanixii (Dienstag, 21 Mai 2019 13:23)

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  • #37

    Tini (Dienstag, 21 Mai 2019 21:46)

    @mira: Dr med. Mario Krause in Hannover macht alle diese Test und untersucht ganzheitlich. Das ist von Göttingen aus super mit der Bahn zu erreichen. Bin da schon jahrelang

  • #38

    Martina (Mittwoch, 22 Mai 2019 23:28)

    Hallo Alexandra, eine sehr interessante Seite. Vielen Dank dafür. Habe auch einige dieser Symptome. Würde gerne einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen der eine Nebennierenschwäche diagnostizieren kann. Wissen sie einen Kollegen der in der Oberpfalz bzw. Bayern praktiziert. Lg

  • #39

    Lisa (Freitag, 24 Mai 2019 11:40)

    Liebe Alexandra

    Sehr interessanter Artikel! Irgendwie bin ich durch Zufall auf das Thema Nebennierenschwäche gestossen und habe mittlerweile begriffen, dass nur die Nebennierenunterfunktion eine medizinisch anerkannte Diagnose ist. Bei der Nebennierenunterfunktion ist ja eines der Symptome, dass Hyperpigmentierungen auftreten laut Wikipedia. Ich leide schon seit vielen Jahren an einem sogenannten Melasma (starke Pigmentflecken) im Gesicht. Diese Pigmentflecken sind sehr plötzlich am Ende meiner ersten Schwangerschaft aufgetreten im Alter von 27 Jahren. Davor hatte ich nie Probleme mit Pigmentflecken. Jetzt wollte ich dich fragen, ob du einen Zusammenhang zwischen Melasma und Nebennierenschwäche siehst? Bei wem kann man sich untersuchen lassen, wenn man nicht in der Nähe wohnt? Gibt es ein Verzeichnis mit Naturärzten? Vielen herzlichen Dank, lieber Gruss Lisa

  • #40

    Eleonore (Sonntag, 26 Mai 2019 03:16)

    Hallo, ich habe viele der aufgeführten Symptome. Nun habe ich auch nächtich hohen Blutdruck. Tagsüber ist er in Ordnung. Könnte das auch an den Nebennieren liegen?
    Großen Dank für eine Information und lieben Gruß, Ele

  • #41

    Eleonore (Sonntag, 26 Mai 2019 03:43)

    Habe noch etwas vergessen. Bin aus der Gegend nördlich v. Hamburg. Suche dringend einen Arzt bzw. Behandler. an den ich mich in dieser Hinsicht wenden kann. Wäre sehr dankbar für eine Empfehlung.

  • #42

    Elke (Montag, 27 Mai 2019 16:40)

    Sehr geehrte Frau Vietense, ich bin schon lange auf dem Weg heraus zu bekommen, was mit mir nicht stimmt, bin dementsprechend viele Wege gegangen. Allein das macht schon müde und auch weil man dazu auch noch anfängt an sich zweifeln. Ich finde es eine feine Art, dass Sie sich der Menschen hier in den Beiträgen annehmen.

    Herzliche Grüße
    Elke

  • #43

    Alexandra Vietense (Dienstag, 28 Mai 2019 16:51)

    Liebe Martina, ich kenne in Oberbayern niemand. Vielleicht kann das CTL Labor in Pfungstadt dir einen Therapeuten nennen. LG Alexandra

  • #44

    Alexandra Vietense (Dienstag, 28 Mai 2019 17:00)

    Liebe Lisa, ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Melasma und Nebennierenschwäche. In der Schwangerschaft läuft das ganze hormonelle System auf Hochtouren, also eher eine Überfunktion als eine Unterfunktion. Die Nebenniere hat aber mit dem Melatonin nichts zu tun. Ich hätte dennoch eine Idee wegen der Flecken, bitte kontaktiere mich über Mail. Ich darf hier keine indikationsbezogene Empfehlung von Produkten machen wegen Abmahngefahr. LG Alexandra

  • #45

    Alexandra Vietense (Dienstag, 28 Mai 2019 17:02)

    Liebe Eleonore, mit dem Blutdruck kann und kann nicht an den Nebennieren liegen. Du kannst schauen, ob du über das Cellsymbiosis-Netzwerk einen Therapeuten in deiner Nähe genannt bekommst. LG Alexandra

  • #46

    johanna (Samstag, 06 Juli 2019 10:15)

    Ich habe schon seit sechs Jahren eine Benommenheit alles mögliche probiert habe nur noch einen kleinen schildrüsen Rest wurde 2002 operiert. Können meine Probleme eine nebennierenschwäche sein. ?

  • #47

    Alexandra Vietense (Samstag, 06 Juli 2019 10:42)

    Liebe Johanna, wann tritt die Benommenheit auf? Das kann alles mögliche sein. Ist die Halswirbelsäule in Ordnung? Hast du dich mal auf Candida untersuchen lassen? LG Alexandra

  • #48

    Johanna (Samstag, 06 Juli 2019 10:48)

    Die Benommenheit ist ständig da manchmal ganz schlimm. Ja hws wurde schon untersucht wohl alles in Ordnung, habe aber ständig einen verspannten Nacken. Schilddrüse angeblich gut eingestellt 50mg Eutyrox .vor drei Jahren wurde ich auf candida untersucht. Alles okay

  • #49

    Johanna (Samstag, 06 Juli 2019 10:52)

    in letzter zeit haben sich auch meine Fingernägel verändert und bekomme komische Flecken auf die Haut.

  • #50

    Ute (Sonntag, 07 Juli 2019 13:51)

    Liebe Frau Viertense
    auch ich erkenne mich in Ihrem Beitrag wieder. Betreff der Impulse googelte ich weiter.
    Denn ich muss endlich meine jahrelange chronische Migräne , derzeit fast täglich!, wegbekommen.
    Womöglich liegt die Lösung in der mutmaßlichen Nebennierenschwäche (NNS).
    Zuvor meine kleine Analyse :
    Aufgrund vom chronischen ErschöpfungsSyndrom(ausgelöst durch PTBS) bin ich nicht belastbar, weil die NN durch den vorangegangenen Dauerstress ständig Adrenalin ausgestoßen haben, was dann zur NN Schwäche führt. Dadurch
    verengt der Stress oder auch nur die Erschöpfung an sich die Gehirngefäße. Das führt zur Überreizung der Nerven. Liege ich bisher richtig ?
    Für mich ergibt sich zudem ein Zusammenhang zwischen NNS erhöhten Adrenalinausstoß und Unterzuckerung.
    Sämtliche Migräne Trigger habe ich beseitigt bzw ausgeschlossen.
    Psychisch wie Ernährungsmäßig.
    Für mich liegt die Lösung in den NN.
    Denn die MigräneAttacken kommen nachts in der Entspannungsphase.
    Tagsüber halte ich mein NN bis zur völligen Gesundung mit kleinen Zwischendurchsnacks(Stange Sellerie, Apfel, Dattel) fit. Nachts kann ich mir schlecht mehrfach ein Wecker stellen und ständig Snacks essen.

    Frau Viertense haben Sie einen Tip für mich, wie ich folgendes Problem löse?
    Gibt es ein bestimmte Nahrungsergänzungsmitte, welches die Nacht hindurch wirkt?.
    Die Neurologen lössen das Problem mit Cortison. Nix für mich. Google empfiehlt Weihrauch als Alternative.
    Was meinen Sie?
    Vielen Dank.
    Mfg Ute (60Jahre), Blutwerte sind OK, Gefäßcheck: astrein

  • #51

    Alexandra Vietense (Montag, 08 Juli 2019 14:38)

    Liebe Johanna, wenn du ständig Nackenprobleme hast, dann kann mit der Halsmuskulatur / HWS nicht alles in Ordnung sein. Vielleicht gibt es einen Liebscher & Bracht Therapeuten bei dir in der Nähe, um diese Spur nochmal aufzunehmen. Schilddrüsenwerte sind relativ, manche Labore arbeiten noch mit "alten" Referenzwerten. Candida im Stuhl ist oft negativ. Mittlerweile gibt es bei Foodsensor einen Test auf Candida im Blut. Mehr kann ich aus der Ferne nicht tun, dafür bedarf es eines Beratungstermins vor Ort. LG Alexandra

  • #52

    Alexandra Vietense (Montag, 08 Juli 2019 14:44)

    Liebe Ute, das kann alles sein, was du da beschreibst. Ob richtig oder falsch kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Der Dauerstress kann auch ohne NN Schwäche und Unterzuckerung zur Engstellung der Gefäße führen. Wer weiß, was du nachts unterbewusst durchkaust. Ich würde an das PTBS gehen, z. B. mit einem guten Hypnosetherapeuten. LG Alexandra

  • #53

    Ute (Montag, 08 Juli 2019 15:15)

    Danke Frau Vietense,
    ich habe mich wohl etwas kompliziert ausgedrueckt. Die staendigen Triptane koennen einen ganz schoen Meschugge machen.
    Erschoepfungssyndrom habe ich wegen Dauerstress.
    Dieser ist allerdings mit der der Heilung von PTBS weg.
    Ich bin Unterbewusstseintherapeut.
    Wie du sicher weisst, kann die koerperliche Heilung laenger dauern - der Koerper haengt gewissermassen der Seele hinterher.
    Daher komme ich nochmal auf die NNS zurueck.
    Inwieweit waere WEIHRAUCH im Bezug zur Vermeidung von Unterzuckerung in der Nacht hilfreich?
    Was sagt Dir die Erfahrung?
    Wie lange ist die Wirkungsdauer von Weihrauch?
    Vielen lieben Dank.
    Beste Gruesse Ute

  • #54

    Alexandra Vietense (Dienstag, 09 Juli 2019 09:57)

    Liebe Ute, Weihrauch setze ich nicht ein bei Unterzuckerung. Schau mal bei Nebennierenextrakten, Bauchspeicheldrüsenextrakten vom Rind, Chrom, Coenzym Q10. Ich würde auf Eiweiß-Snacks umsteigen, auch vor dem Schlafengehen. Mit den Obstmahlzeiten zwischendrin treibst du nur den Blutzuckerspiegel rauf und runter. Wenn du mit dem Unterbewusstsein arbeitest, kennst du vielleicht die Mentalfeldtechnik, wäre ein Versuch wert gegen die Kopfschmerzen. Rutin für die Kräftigung der Gefäße, Weihrauch für Entzündungen. L-Arginin stellt die Gefäße weit. Mehr kann ich aus der Ferne nicht für dich tun. Hope that helps.

  • #55

    Ute (Dienstag, 09 Juli 2019 18:36)

    Vielen lieben Dank fuer die zahlreichen Anregungen, Alexandra.
    Es ist hoch anzurechnen, dass Du Dir -nicht nur -Zeit nimmst, um auf Anfragen einzugehen.
    MfG Ute

  • #56

    Lisa (Samstag, 24 August 2019 16:59)

    Hallo bei mir steht auch der Verdacht nebennierenschwäche im Raum ich leide seid 1 Jahr und keiner hat was gefunden bis jetzt ich hatte jetzt meine Zahnsanierung und nico Entfernung und der HP der mit der Klinik Zusammenarbeit meinte es könnte eine nebennierenschwäche vor liegen wir haben jetzt den Cortisol test gemacht und haaranalyse weil ich dann nebenbei noch ausleiten muss.

    Die schwermetalle

    Die oben genannten symptome passen aber 1 zu 1 auf mich.

  • #57

    Aniko (Mittwoch, 28 August 2019 09:20)

    Liebe Alexandra,meine ACTH und Cortizol Werten sind 12,8 pg/mL und 279 nmol/l. Sind die in Ordnung?Ich kann nicht schlafen,bin immer nervös viele andere Symptome habe ich noch.

  • #58

    ANNA (Mittwoch, 09 Oktober 2019 15:18)

    HErzlichen Dank, augenöffnend! Ich leide auch schon seit 5 Jahren an diesen Symptomen, nur dass bei mir die Rückenschmerzen unter allen Symptomen so stark hervortraten, dass eigentl immer nur mein unterer Rücken/ISG/Hüfte behandelt wurden, mit mäßigem Erfolg. Und die Darmprobleme sind im letzten Jahr sehr viel schlimmer geworden, ich weiß gar nicht mehr was ich essen soll und ich regeneriere sehr langsam... ich habe bisher bestimmt 10000€ (die ich eigentlich nicht besitze) ausgegeben, um mich von diesen Schmerzen und der Energielosigkeit zu befreien und meine Lebensfreude zurückzuerlangen, hauptsächlich für leere VErsprechungen bzw. ärztlicher und therapeutischer Blindflug. So oft habe ich mich gefragt: warum funktioniert die Therapie bei mir nicht, bin ich nicht konsequent genug, muss ich mehr GEduld haben? scheinbar waren es nicht die richtigen Therapien für mich... Hier habe ich den Eindruck, dass Sie sehr systematisch vorgehen. Ich rufe Sie an! HErzliche Grüße, ANNA

  • #59

    Gabi (Donnerstag, 10 Oktober 2019 06:25)

    Guten Tag, bedingt durch einen hormonbildenden Tumor (mit Cushing-Syndrom) wurde eine NN entfernt und die andere arbeitet nach einem Jahr nach der OP kaum noch (beim letzten Test lag der Wert beim Morgencortisol im Nüchternzustand bei 22) Kann man hierbei unterstützend durch Medis was machen, damit die verbliebene NN wieder richtig aktiv wird? Vom Endo kommt da keine Unterstütung, der sagt nur man muss Geduld haben. Lieben Dank für Ihre Rückmeldung und lieben Gruß

  • #60

    Alexandra Vietense (Donnerstag, 10 Oktober 2019 10:23)

    Liebe Gabi, es gibt Extrakte aus der Nebennierenrinde und es gibt DHEA und noch vieles andere. Ich rate aber von einer Selbstmedikation ab. LG Alexandra

  • #61

    Susanne (Donnerstag, 10 Oktober 2019 15:44)

    Hallo in die NN-Runde, habe auch seit Anfang 2019 - nur aufgrund meiner Hartnäckigkeit - die Diagnose der NNS erhalten, allerdings nicht vom Endokrinologen, obwohl dieses dort in einem Gesamt-Hormonstatus mitgetestet wurde, da lag ich beim Cortisol ganz knapp am unteren Ende der Skala und eine NNS wurde daher ausgeschlossen. Da aber alle Symptome passten, inklusive mit 51 Jahren plötzlich hohem Blutdruck tagsüber und auch nachts, habe ich bei dem sehr guten und versierten Arzt / Orthomolekular-Spezialisten Herrn Dr. Dirk Wiechert in Bremen u.a. einen Cortisol Tages-Speicheltest gemacht - und "Bingo", beim Morgenwert lag ich sogar noch deutlich unter der untersten Grenze. Seitdem nehme ich eine Menge per Blutwerten bestimmte NEM, Aminos, NN-Extrakt, DHEA/Pregnenolon, und inkl. Ernährungsumstellung geht es mir inzwischen um einiges besser. Auch das Buch "Grundlos erschöpft" von Dr. Wilson hat mir unheimlich auf diesem Weg geholfen.
    Und auch ich finde es großartig, dass Frau Vietense ihre sehr fundierten Kenntnisse auf diese Art und Weise weitergibt, und hier einen info- und trostspendenden Anlaufpunkt für geschwächte und erkrankte NN-Menschen anbietet. Tausend Dank dafür, liebe Frau Vietense!!!!!!

  • #62

    Gabi (Donnerstag, 10 Oktober 2019 22:22)

    Danke, dann könnte also ein guter Heilpraktiker evtl. Helfen, die NN etwas zu kitzeln. Die Frage ist nur wie findet man einen Guten, leider sind sie zu weit weg, da wir jemanden im Norden suchen. Viel Erfolg bei Ihrer so wichtigen Arbeit.

  • #63

    Violetta (Montag, 14 Oktober 2019 15:55)

    Liebe Frau Vietense, schon seit vielen Jahren habe diese Symptome... Keine richtige Diagnose oder Hilfe trotz Ärzte-Odyssee das inneres Zittern Inneres Pulsieren sowie extreme Müdigkeit und Erschöpfung begleitet mich jeden Tag und ich leider darunter sehr! ich habe verschiedne Diagnosen bezüglich meine Schilddrüsse (meine Schilddrüsen Werte sind in gut)ist das Hormondysbalance? eine Nebennierenschwäche?oder Schildrüssenproblematik oder Wechseljahre ?oder alles zusammen?
    ich habe noch keine Lösung für meine Gesundhetliche Probleme und Arztbesuche sind für mich eine echte Herausforderung.

    Wie sollte ich denn vorgehen beim meinem Symptomen?
    momentan und bin dankbar für jede hilfe!

    Viele Grüße
    Violetta Welter

  • #64

    Alexandra Vietense (Freitag, 18 Oktober 2019 12:51)

    Liebe Violetta,

    ich habe zu wenig Informationen von dir, um dir eine konrete Vorgehensweise zu empfehlen. Dies ist jedoch nicht der Ort um konkrete Informationen auszutauschen. Wir können eine Online-Sitzung vereinbaren. Vorab müsstest du mir deine Befunde schicken. Die Online-Sitzung ist kostenpflichtig. Gerne kannst du dich per Mail an mich wenden zur Terminvereinbarung.
    LG Alexandra

  • #65

    Yvonne Reinhardt (Freitag, 25 Oktober 2019 21:08)

    Ich habe MEN 2 und die Schilddrüse ist seit Jahren entfernt.
    Seit Jahren werde ich auf Grund von Panik und Angst medikamentös behandelt, jedoch nicht wirklich erfolgreich.
    Seit geraumer Zeit bin ich eigentlich schon fast dauerhaft müde und schlapp und ziemlich vergesslich.
    Könnte die's eventuell auch an den nebennieren liegen, da ich diese auch regelmäßig kontrollieren lassen sollte
    Vielen Dank im voraus
    LG Yvonne

  • #66

    Ümit (Montag, 28 Oktober 2019 11:28)

    hallo
    siet geraumer Zeit habe ich Bluthochdruck und mein Hausarzt konnte es Medikamentös nicht 100% einstellen .. Nach Hartnäckigkeit meinerseits bekam ich ein MRT Termin indem mann eine Verdickung der linken Nebenniere festgestellt hat .. CON SYNDROM .. ich soll jetzt die Blutdrucktabletten einstellen und Aldctone 25 einnehmen ..nur lese ich die Nebenwirkungen der Tablette und muss ehrlich sagen das macht mir Angst .. Lähmerscheinung, Herzrhytmusstörung Libido Nachlass, Haarausfall usw .. wie kann ich meine Nebenniere wieder in Gang bringen ??

  • #67

    Alexandra Vietense (Montag, 04 November 2019 13:43)

    Liebe Yvonne,

    die Müdigkeit kann einige Ursachen haben, nicht nur die Nebennieren. Hier muss man die Einstellung der Schilddrüsenwerte sehr genau betrachten sowie das restliche hormonelle System, die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien, chronische Virusinfekte im Hintergrund, Eisenstoffwechsel. Auch die Medikamente können unter Umständen müde machen. Beste Grüße, Alexandra

  • #68

    Alexandra Vietense (Montag, 04 November 2019 13:51)

    Hallo Ümit, ich kann dir aus der Ferne bei dem, was du beschreibst, keine Empfehlung geben. Das wäre unseriös. Es geht hier auch nicht darum, die Nebenniere wieder in Gang zu bringen, bei dem Conn-Syndrom hast du eine Überfunktion der Nebenniere. Beste Grüße, Alexandra

  • #69

    siris (Sonntag, 17 November 2019 15:51)

    lesen

  • #70

    Andre (Freitag, 22 November 2019 19:02)

    Bei mir wurde ein erhöhter ACTH Wert und ein höher Cortisol Wert bei niedrigen Testosteron festgestellt.

    An Symptomen habe ich Müdigkeit und Antriebslosigkeit und leichte Depressive Verstimmung.

    KönnenSie hierzu etwas sagen.

    Danke

  • #71

    Alexandra Vietense (Montag, 25 November 2019 14:04)

    Lieber André,

    ist die Frage woher das erhöhte ACTH kommt? Wurden weitere Untersuchungen durchgeführt? Wie sieht es aus mit anderen Stress-Hormonen, wurden die getestet? Ist die Schilddrüse in Ordnung? Wurden Vitamine und Speichereisen getestet, evtl. auch die Mitochondrien? LG Alexandra

  • #72

    Bine (Montag, 25 November 2019 22:49)

    Wo finde ich professionelle Hilfe?

  • #73

    Paola (Montag, 25 November 2019 23:52)

    Hallo, ich habe vor kurzem Hormonstatus im Speichel kontrollieren lassen und hatte mit 33 Jahren ein Progesteronwert wie in den Wechseljahren, eine Östrogendominanz aber gleichzeitig ein Östrogenmangel. Gleichzeitig soll ich eine T4 in T3 Störung haben und Cortisolspiegel ist etwas unter dem Normbereich. Mir wurden jetzt novothyral anstatt L'Thyroxin, bioidentisches Progesteron und Östrogen (in geringer Menge) verschrieben. Ich habe seit 2016 Depression und Agoraphobie mit Panikstörung und es sind nochallgemeine Ängste hinzugekommen. Körperlich war ich bis November 2017 aber fit bis ich , was im Nachhinein festgestellt worden ist den Eppstein-virus hatte und seitdem fühle ich mich erschöpft , nach der Op im Juli 2018 wegen den Endometriosezysten bin ich noch mehr erschöpft und mit der Gabe vom Gestagen welche ich wegen Unverträglichkeiten absetzen musste, hab ich kaum noch Kraft mein Alltag zu bewältigen. Jetzt wollte ich noch die Nebenniere kontrollieren lassen, welche Werte sollten hier kontrolliert werden, damit der Arzt weiß was er konkret kontrollieren soll. Danke

  • #74

    Nicole (Mittwoch, 27 November 2019 11:05)

    Liebe Frau Vietense,
    ích nehme bereits verschiedene Präparate wie L-Tyrosin, SAMe, Estradiol und Progesteron zu mir (Therapieempfehlung einer Heilpraktikerin nach Bluttest und Neurostress Labor). Jetzt kommt noch Rosenwurz dazu. Meine Heilpraktikerin fällt jetzt krankheitsbedingt länger aus. Aus dem Buch "Was die Seele essen will" entnehme ich aber, dass bei Erschöpfung und Depression auch Vitamin C und Magnesium empfohlen wird. Zu welcher Tageszeit baue ich das am besten ein? Meine Nieren kann ich manchmal richtig spüren. Könnte es sein, dass ich noch mehr trinken muss oder macht eine zusätzliche Entgiftung sinn? Ich will nur nicht unnötig gute Stoffe mit einer Entgiftung ausschwemmen. Vielen Dank für Ihre ausführliche Homepage.

  • #75

    Ines (Freitag, 20 Dezember 2019 22:17)

    Hallo Alexandra, seit 10 Jahren renne ich von Arzt zu Arzt und sammle die vielen Puzzleteile zusammen. Durch Zufall bin ich auf ihre Seite gestoßen. Dabei fällt mir auch ein Gespräch mit einer ? ..., Ich nenne sie Mal Heilerin. Sie hat mir 2010 gesagt, dass ich Mal meine Leber, mein Bauchspeicheldrüse und meine Nebenniere untersuchen lassen soll. Meine Leber ist in Ordnung, aber irgendson Wert ist erhöht. Die anderen Sachen hab ich nicht testen lassen, da ich dachte, dass die Ärzte das Wohl sehen würden. Ein Immunologie hat Blutwerte genommen und mir gesagt, dass meine Immunsystem auf Hochtouren lauft. Daher auch die Imense Erschöpfung und nicht schlafen können trotz extremer Müdigkeit. Er hat mir EPA300 und DHA200 empfohlen und Darmtest mittels Stuhl angeordnet. Bin ich da auf dem richtigen Weg?

  • #76

    Brandy (Freitag, 27 Dezember 2019 22:53)

    Hallo,
    ich habe all diese Symptome, besonders stark jetzt gerade nach einer Therapie mit Prednisolon (2,5 Wochen Stosstherapie 80mg-70-60-50-45-40-35-30-25-20-10-10-5-5-2;5-2;5-2,5) wegen Tinitus, mirgen lezzter Tag. Bin so müde, ich schlafe fast beim Gehen ein. Vor der Therapie war es nicht so schlimm. Wenn ich jetzt den Cortisolspiegel messe, wird das Bild verfälscht? Wie lange sollte ich warten? Vielen Dank.

  • #77

    Alexandra Vietense (Samstag, 28 Dezember 2019 09:48)

    Hallo Brandy,

    ich würde zwei Monate warten mit der Messung. Bei Tinnitus: Hat ein Osteopath schon mal das Kiefergelenk untersucht und vor allem dem Musculus temporalis? LG Alexandra

  • #78

    Alexandra Vietense (Samstag, 28 Dezember 2019 09:51)

    Liebe Ines, irgendso ein Wert ist ziemlich ungenau. Sollte der Wert sich auf die Leber bezogen haben macht es Sinn einen Stuhltest durchzuführen, falls zu viele Toxine im Darm produziert werden. Stuhltest ist nicht gleich Stuhltest, kommt darauf an, welche Werte gemessen werden. LG Alexandra

  • #79

    Marcel (Donnerstag, 09 Januar 2020 16:42)

    Hallo,
    Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer Ursache für meine Nebennierenschwäche.

    EBV IgG sowie IgE im Blut sind negativ , heißt das es ist komplett ausgeschlossen ?

    Viele Grüße!

  • #80

    Marcel (Donnerstag, 09 Januar 2020 17:33)

    Hallo nochmal ,

    Falls eine Ursache gefunden wird , z.B Schwermetallbelastung, müssen dann die Nebennieren während der Ausleitung auch unterstützt werden ?

    Unter welchen Bedingungen führt man einen Cortisol Speicheltest durch ? Ganz entspannt Sonntags oder doch lieber an einem normalen Arbeitstag ?

    Liebe Grüße

  • #81

    Uwe (Freitag, 10 Januar 2020 16:19)

    Liebe Alexandra, seit Oktober 2019 leidet mein Allgemeinbefinden (sich in der eigenen Haut nicht wohlfühlen), wobei ich mich körperlich eigentlich gut fühle. Seitdem hat sich mein Allgemeinbefinden weder verbessert noch weiter verschlechtert. Im Dezember kam dann noch Schwindel (beinahe Ohnmacht) und Benommenheit hinzu. Die Benommenheit hält bis heute an (Konzentrationsschwierigkeiten, Schreckhaftigkeit, Antriebslosigkeit). Morgens, bis kurz nach dem Aufstehen kein Schwindel/Benommenheit. Habe seit Jahren gegen Asthma Cortisonspray eingenommen, seit November nicht mehr, da keine Asthmabeschwerden mehr vorhanden. Wie sollte ich weiter vorgehen bei meinem Symptomen (Schwindel/Benommenheit/Allgemeinbefinden)? Für eine kurze Antwort vielen Dank im Voraus! LG



  • #82

    Marietta (Mittwoch, 22 Januar 2020 10:00)

    Liebe Frau Vietense,
    leide seit Sommer 2018 an einer NNS und gelegentlichen Schilddrüsenproblemen (wurde NICHT vom Endokrinologen festgestellt, sondern per selbst durchgeführtem Cortisol-Speicheltest und anderer orthomolekularer Tests) nehme seit Mai 2019 täglich morgens 30mg Pregnenolon und 10mg DHEA ein, dazu Ernährungsumstellung / Stressreduktion wie ebenfalls im Buch "Grundlos erschöpft?" von Dr. Wilson, das alles hat mir gut geholfen. Möchte jetzt versuchen, das tägliche Pregnenolon und DHEA abzusetzen, kann ich das einfach so machen, oder sollte ich es langsam ausschleichen (z.B. erst nur noch jeden 2., dann jeden 3. Tag Einnahme usw.). Ich habe Sorge, dass meinen Nebennieren das nicht gut bekommen könnte, denn es geht mir zwar besser, aber ich bin noch lange nicht wieder komplett fit, aber die dauerhafte Einnahme von Pregnenolon und DHEA erscheint mir auch nicht sinnvoll. Habe leider nirgendwo Infos gefunden, wie lange man denn grundsätzlich diese Hormone einnehmen sollte, somit hoffe ich auf fachkundige Erleuchtung von Ihnen :-).

  • #83

    Mehmet (Freitag, 24 Januar 2020 06:29)

    Liebe Frau Vietense,

    nachdem ich Ihren Beitrag gelesen habe kann ich mich mit meiner bis hier hin unbekannte Krankheit identifizieren. Es fing vor länger als einem Jahr an als ich eine so starke Kopfschmerzattacke bekommen habe die mich seit Dato fast jeden Tag begleitet. Ich ging durch die Kopfschmerzen die von meinem Nacken hinausstrahlen bis hin zu meinen Schläfen zum allg. Hausarzt die eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt hat. Seit einem Jahr nehme ich dadurch L-Thyrox 25 allerdings sind die Symptome auch nach monatelanger Einnahme geblieben. Die Kopfschmerzen sind intensiv und gehen nur dann weg wenn ich und jetzt kommt es 9-10 Stunden am Tag geschlafen habe. Egal wie ich es wende und drehe ob ich morgens oder wie in meinem Schlafrhythmus eher gegen Mitternacht schlafe es ändert sich nichts an den starken Kopfschmerzen. Danach ging ich zum Neurologen der mir sagte dass ich Magnesium einnehmen sollte gleichzeitig sollte ich zum Physiotherapie für meine Nackenmuskulatur gehen. Gebracht haben die Behandlungen GARNICHTS! Bis mein Neurologe meinte dass es mit Stress einen Zusammenhang haben könnte weil in meinem Kopf in der MRT nichts zu sehen ist.. So verschrieb er mir Antidepressiva. Aber ich bin nicht depressiv ich bin durch die Krankheit depressiv geworden. Ich bin 25 Jahre alt kann gerade mal einen Teilzeitjob ausüben wegen den täglichen Starken Schmerzen die erst kurz vor dem Schlafen weggehen.
    Zu dem Zeitpunkt als die Kopfschmerzen stark wurden hatte ich auch eine Stresssituation mit der ich nicht umgehen konnte deshalb bin ich der Meinung dass es Nns ist.

    Meine Symptome sind:
    - Ich bin oft vor dem Monitor und Konsole
    - Schlafe eher gegen Nachmitternacht oder Mitternacht ein
    - Habe keine Hemmungen Sport zu treiben aktuell mache ich Fitness
    - Ich hatte Stress, der mitlerweile sogut wie garnicht vorhanden ist
    - Schilddrüsenunterfunktion
    - Chronische Kopfschmerzen
    - Ich kann mir manchmal nichts merken
    - Chronische Müdigkeit
    - Schlafmangel unter 10 st. Schlaf
    - Leicht Reizbar bei Schlafmangel
    - Gewichtszunahme
    - Meine trockene Haut regeneriert sich bei Kälte sehr langsam
    - Ich stehe im Schlaf meistens auf (Selten schlafe ich durch)
    - Verstopfung
    - Nervösität bei eig. Unwichtigen Geschehnissen (Angst, Zittern)

    Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll. Langsam bin ich mit meinem Geduld am Ende! Ich will und kann mit diesen Kopfschmerzen nicht weiterleben weil es mich sehr einschränkt.. Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe

  • #84

    Alexandra Vietense (Montag, 27 Januar 2020 13:32)

    Lieber Mehmet,

    ich glaube nicht, dass die Kopfschmerzen etwas mit einer Nebennierenschwäche zu tun haben. Ich würde mal den Physiotherapeuten wechseln, mal Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht ausprobieren. Alle anderen Symptome können die Folge des Schlafmangels sein, was letztendlich zu einer Nebennierenschwäche führen kann. LG Alexandra

  • #85

    Alexandra Vietense (Montag, 27 Januar 2020 13:38)

    Liebe Marietta,
    bitte habe dafür Verständnis, dass ich NICHT über das Internet an Menschen, die ich nicht kenne, Einnahme Empfehlungen oder Empfehlungen zum Ausschleichen von Präparaten gebe. Das ist mir nicht erlaubt und ich möchte das aus Sorgfaltspflicht nicht. Bei allen hormonellen Themen arbeite ich immer mit den entsprechenden Speichel- und Urintests, z. B. CENSA oder Neurolab. Blind schraube ich nicht an den Hormonen rum. Du kannst dich gerne bei den Laboren informieren nach einer Fachkraft in deiner Nähe. LG Alexandra

  • #86

    Alexandra Vietense (Montag, 27 Januar 2020 13:42)

    Lieber Uwe,

    aus der Ferne schwierig zu sagen, woher das kommt. Aber ich würde mal den Biß kontrollieren lassen und den Atlas bei einem Osteopathen. Benommenheit kann unter anderem auch von Pilzen (Candida) kommen. LG Alexandra

  • #87

    Alexandra Vietense (Montag, 27 Januar 2020 13:46)

    Lieber Marcel,

    einen Nebennierentest führt man am besten an einem ganz normalen Arbeitstag durch. Für EBV gibt es z. B. den Lymphozytentransformationstest vom IMD Berlin. Die Nebennieren während der Schwermetallausleitung zu unterstützen kann nicht schaden, ist aber auch nicht zwingend notwendig. Es kommt immer auf das Gesamtbild an. LG Alexandra

  • #88

    Tanja (Sonntag, 09 Februar 2020 18:17)

    Liebe Frau Vietense,
    ich hatte im Oktober eine Ermüdungsfraktur am oberschenkelhals, bin 34 Jahre alt.... seitdem fühle ich mich ganz schlecht....Schwindel, Benommenheit, Taubheitsgefühl an Füßen und Händen, auch im Mund, teilweise im Gesicht; depressive Verstimmung, kann kein Stress mehr ab, Ängste, Panikattacken.... usw.
    Habe aber auch viel Stress bei der Arbeit und zu hause.....
    Keiner kann mir helfen... bin momentan einfach nur müde von den Symptomen und habe Angst, dass ich deshalb meinen Job aufgeben muss....
    Wie soll ich vorgehen?
    LG

  • #89

    Kerstin (Montag, 10 Februar 2020 14:09)

    Liebe Frau Vietense,

    Ich habe ein Problem mit den Nebennieren
    Mein IgG wert ist auch dauerhaft erniedrigt
    Habe ein Vitamin D Mangel und hin und wieder mal eine Schilddrüßenunterfunktion nehme ab und an mal Jodit200 wenn's sein muss
    Ich bin nicht so für tabletten die nehme ich sehr ungern
    Habe Darmprobleme
    Könnte den ganzen Tag schlafen bin immer so was von Müde
    Habe Konzentrationsschwierigkeiten
    Sprachstörungen
    Depressionen
    Giliose (vernarbungen im Gehirn)
    Asthma
    Hatte mal eine Lungenentzündung da lag ich sehr lange im Krankenhaus
    Lebensmittelunverträglichkeiten Lak-/Fruktose
    Was können Sie mir empfehlen wie soll ich jetzt weiter vorgehen
    Wie kann ich meine Lebenseinstellung verbessern?

    Am allerschlimmsten ist für mich diese ständige Müdigkeit und die Kraftlosigkeit wenn ich die in den Griff bekommen würde wäre das Leben so viel einfacher

    Ich bedanke mich jetzt schonmal bei Ihnen und freue mich auf Ihre Antwort

  • #90

    Nicole (Mittwoch, 12 Februar 2020 09:28)

    Guten Tag Frau Vietense,
    ich habe einen Hormontest im Internet gemacht und gestern folgende Diagnose erhalten: "Cortisol: 7,39 - 5,38 - 1,05 [ng/ml Krea] Im Tagesprofil liegt ein Abfall des Cortisolspiegels vor allem am Abend vor. Definitionsgemäß ist das Absinken des Cortisolspiegels am Abend einer Nebennierenschwäche im Stadium III (Erschöpfungsphase) zuzuordnen. Entsprechend der labordiagnostischen Kriterien ist das Stadium II (Resistenzreaktion) bereits überschritten und Sie befinden sich in der Erschöpfungs-Phase. DHEA: 41,3 (Zielbereich: 180 - 240pg/ml) Cortisol-DHEA-Quotient morgens: 178, abends: 25 (Zielbereich morgens 10-51, abends 5-22).
    Können Sie mir einen Rat geben, wo ich mich damit hinwenden soll: Hausarzt? Frauenarzt? Heilpraktiker? LG Nicole

  • #91

    Daniela (Sonntag, 16 Februar 2020 07:18)

    Ich wollte mal fragen, ob es sein kann, dass man bei NNS fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Kimchi usw (selbst hergestellt und noch "lebendig") nicht verträgt. Bei mir werden dadurch vor allem die Ängste wieder stärker. Ich hab eine nachgewiesene NNS. Oder haben sie eine Idee, woran das liegen könnte. Soll ich die Sachen weiter konsumieren oder aufhören? Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort.

  • #92

    Stefan (Donnerstag, 20 Februar 2020 17:57)

    Guten Tag Frau Vietense,
    Das mit dem DHEA hatten Sie ja schon 2019 beantwortet.
    Ist bei mir stark erhöht im Morgen Speichel ca. 945 ,Cortisol Morgens im Normbereich ca.2000.
    Welche Spurenelemente & Vitamine sollte ich noch checken lassen. Symtome sind bei mir ähnlich einer NNR. Symtome eher wie im Tod Stell Modus.

    Grüsse aus Niedersachsen

  • #93

    Ariane (Freitag, 28 Februar 2020 13:07)

    Hallo,
    ich wohne am Jadebusen. Wo in der Nähe, vielleicht auch Oldenburg, kann ich eine NNS testen lassen und generell den Hormonstatus? Seit 15 Jahren Depressionen, 3 Antidepressiva haben nicht geholfen. Immer müde, Kopfweg, kaum konzentriert. Weine viel. Null antrieb, erschöpft. Bisher hieß es es wäre nur psychisch. Ich tippe auf Schwermetallbelastung, aber mein Hausarzt will das nicht untersuchen lassen, da zu teuer.
    Wer kann mir in erreichbarer Nähe helfen, auch wenn ich Darm sanieren und komplett entgiften will?
    LG

  • #94

    Marcel (Sonntag, 01 März 2020 12:28)

    Hallo Alexandra !

    Bei mir wurde ein Candida diagnostiziert, der sich auch mit meinen Symptomen deckt. Ein Schwermetalltest mit DMPS im Urin ergab nur erhöhte Zink und Kupferwerte. Der Arzt konnte damit nichts anfangen , ist dies normal ? Während der Infusion ging es mir auch ganz komisch , Druck im Kopf , Hitzewallungen... woher kann dieses Unwohlsein her sein ?

    LG und vielen Dank !!
    Marcel

  • #95

    Ina (Dienstag, 03 März 2020 16:30)

    Ich nehme seit meinem Burnout vor 3 Jahren L-Thyrozin 125mg , zusätzlich musste ich noch Antidrepessiva nehmen, die ich aber schon abgesetzt habe(vor einem Jahr). Ich leide unter den Symptomen der Nebennierenunterfunktion. Ich würde so gerne das L-Thyrozin ausgleichen, aber mein Arzt ist der Meinung , das ich die Tabletten ein Leben lang einnehmen muss ,weil es mir sonst wieder psychisch wieder schlecht gehen würde. Das kann ich einfach nicht glauben. Was soll ich machen?

  • #96

    Ina (Dienstag, 03 März 2020 16:35)

    Muss dazu sagen, das ich mein Leben vor 8 Monaten komplett umgestellt habe, Nur noch halbe Stelle auf Arbeit, keinen Stress mehr, viel frische Luft, gute Ernährung

  • #97

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 09:44)

    Hallo Ina,
    das L-Thyroxin kannst du nicht einfach ausschleichen, die Dosierung ist schon relativ hoch. TSH sollte um die 1,0 liegen für eine gute Schilddrüsenfunktion. Die Alternative ist Schilddrüsenextrakt vom Rind oder Schwein, aber das muss in die Hand eines Therapeuten, der sich damit auskennt. Hast du Hashimoto, was ist mit der Schilddrüse? Generell lohnt es sich schon das in der Gesamtsicht mit den Nebennieren und den Gonaden zu betrachten, aber nicht an dieser Stelle sondern in einem persönlichen Termin.

  • #98

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 09:58)

    Hallo Marcel, Unwohlsein und Hitzewallungen können bei einer DMPS Infusion durchaus vorkommen, klingen aber nach der Infusion wieder ab. Es wundert mich, dass nur Zink und Kupfer erhöht waren. Pilze binden Schwermetalle, daher wurde wahrscheinlich der DMPS Test gemacht? Und sicher bist du auch in Behandlung wegen Candida?

  • #99

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:03)

    Hallo Ariane,
    Hormone kannst du testen lassen bei www.censa.de oder CTL Ortholabor. Die können dir auch Therapeuten in der Nähe nennen. Ansonsten über das http://www.cellsymbiosis-therapie.natuerlich-heilen.de kannst du nach einem Cellsymbiosistherapeuten fragen.

  • #100

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:11)

    Hallo Stefan,

    Tod-stell-Modus, das klingt interessant. Aber meinst du nicht, das gehört in die Hände eines Therapeuten. Hier über das Netz ist keine gute Idee. Würde aber mal testen lassen ob die Mitochondrien auch im Tod-stell-Modus sind. Es gibt den Mitochondrien-Funktionstest z.B. bei Synlab in Ettlingen. Ansonsten über das http://www.cellsymbiosis-therapie.natuerlich-heilen.de kannst du nach einem Cellsymbiosistherapeuten in deiner Nähe fragen.

  • #101

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:16)

    Hallo Daniela,

    das könnte mit einer Histaminintoleranz zusammenhängen, fermentierte Nahrungsmittel können relativ viel Histamin enthalten. Einfach mal googeln und die Diaminooxidase im Blut bestimmen lassen.

  • #102

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:21)

    Liebe Nicole,

    das CTL Ortholabor nennt dir gerne einen Nebennieren Therapeuten bei dir in der Nähe.

  • #103

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:48)

    Liebe Kerstin,

    ich tue mich schwer damit, bei so vielen Symptomen eine Empfehlung im Netz zu geben. Ich bin in Landau (Pfalz), falls das nicht zu weit für dich ist. Die Schilddrüse sollte im Normbereich sein, TSH bei 1,0. Bei Problemen mit dem Darm nimmst du vielleicht die B-Vitamine oral nicht genügend auf. Ernährungsumstellung auf FODMAP. Alles weitere nur in einem persönlichen Termin.

  • #104

    Alexandra Vietense (Mittwoch, 04 März 2020 10:53)

    Liebe Tanja, bitte verstehe, dass ich aus der Ferne keine Diagnose stellen kann und darf, woher diese Symptome kommen. Bitte suche dir jemand vor Ort, der dir hilft. Google mal Cellsymbiosis Netzwerk. Die können dir sicherlich einen Therapeuten nennen.

  • #105

    Ina (Mittwoch, 04 März 2020 13:16)

    Von Hashimoto hat mein Endokrinologe nichts erwähnt. Ich muss alle 6 Wochen zur Blutabnahme und mein TSH ist zur Zeit bei 2,9 ,und seiner Meinung nach ok. Meine Schilddrüse wird mit der Zeit kleiner.
    LG

  • #106

    Ina (Mittwoch, 04 März 2020 13:17)

    Alle sechs Monate meine ich, muss ich zur Blutabnahme

  • #107

    Ina (Mittwoch, 04 März 2020 13:21)

    Ich leide unter einem er Schilddrüsenunterfunktion

  • #108

    Ina (Mittwoch, 04 März 2020 13:25)

    Bin Kälteempfindlich, nehme an Gewicht zu, habe sehr niedrigen Puls und Blutdruck, leide unter Antriebsschwäche und brauche viel Schlaf, manchmal auch tagsüber ein wenig. Ich habe Probleme mich zu konzentrieren und habe Merkschwierigkeiten.

  • #109

    Marcel (Mittwoch, 04 März 2020 14:51)

    Hallo Alexandra !
    Ja wegen Candida bin ich schon in Behandlung , nur finde ich die Ursache dafür nicht ! Der Candida kehrt immer zurück .
    Knackpunkt ist halt meine L Thyroxin Unverträglichkeit, wo ein Mediziner meinte es käme von Schwermetallen. Ich hab z.B auch gemerkt dass der Candida schlimmer wurde unter L Thyroxin obwohl ich mit meinem TSH aktuell bei ca 7 bin ohne L Thyroxin .

    Die Ursache find ich halt leider nicht für den Candida

    LG
    Marcel

  • #110

    Marcel (Donnerstag, 12 März 2020 14:08)

    Hallo noch einmal ,

    Bezogen auf meinen vorherigen Post , könnte ein Herpes auch Ursache für einen Candida sein ?

    LG
    Marcel

  • #111

    Leonie (Mittwoch, 25 März 2020 07:05)

    Kann es sein, dass bei chronischem Stress das Cortisol sinkt und DHEAS steigt, sodass sich daraus ein adrenales PCOS entwickelt? Liebe Grüße, Leonie

  • #112

    Alexandra Vietense (Donnerstag, 02 April 2020 12:59)

    Liebe Leonie,

    ich verstehe deinen Denkansatz, nur so vereinfacht würde ich das nicht betrachten. Das muss im Gesamtbild der Hormone Östradiol, LH, FSH, Testosteron, Androstendion, DHEA, TSH, Cortisol und Prolaktin betrachtet werden. Das hormonelle System ist ein Perpetuum mobile, die Hormone beeinflussen sich gegenseitig - dein Denkansatz, aber bitte im Gesamtzusammenhang.

  • #113

    Joerg (Montag, 20 April 2020 09:43)

    Liebe Alexandra,

    Danke fuer den wirklich interessanten Bericht. Ich fuehle mich 100% angesprochen und habe den Verdacht genau darunter zu leiden.
    Schlafmangel (kann nicht abschalten!), Herz pochen, Schulterschmerzen, Dauerstress (Beruf und CoronaBedingte Existenzfragen etc), TRT seit 2018 (Nebido, aufgrund von diagnostizierm hohen SHBG) lassen mich glauben dass meine Nebennieren ausgebrannt sind. Ich bin Mitte 50 und bin Flieger (viel Nachts).
    Frage ist nur, inwiefern weiss man ob es sich um Unter -oder Ueberfunktionen handelt? Und gibt es dafuer globale Loesungen oder muessen die Heilungen massgeschneidert sein? Kannst Du mir ein Mittel empfehlen fuer eventuelle Kortisol Unterfunktion? (Ich gehe durch die TRT und dem Stress von Unterfunktion aus..).

    Ich bin sehr fuer holistische Therapien und finde den Wald an Moeglichkeiten eher verwirrend. Ich brauche also einen Rat oder Behandler.

    Wie kann ich der Sache auf den Grund kommen (lebe im Ausland) und kann per Kurier fast alles geschickt bekommen. Auch aus der Heimat.

    Danke fuer Dein feedback.
    Besten Gruss Joerg

  • #114

    Alexandra Vietense (Montag, 20 April 2020 17:47)

    Hallo Jörg,

    vermutlich handelt es sich um eine Unterfunktion. In das hormonelle System greife ich nie ein ohne vorher die Werte im Labor überprüft zu haben. Ich mache den NeuroSpot Test von https://www.ctl-labor.de. Du kannst dir ein Testset zuschicken lassen. Der Test ist mit genauer Anleitung zu Hause durchführbar. Es gibt gute Mittel für die Nebennieren, jedoch darf ich dir hier nicht öffentlich eine Empfehlung geben. Gerne können wir per persönlicher Nachricht via Mail weiteres besprechen. LG Alexandra

  • #115

    Linda Wallner (Samstag, 02 Mai 2020 17:42)

    Ein toller Beitrag , ich fühle mich angesprochen da ich sehr viele der oben genannten Symptome habe . Habe vor ein paar Jahren einmal den Speicheltest gemacht und es kam raus eine Insuffizienz der HHN Achse . Auch meine Schilddrüsen und Cholesterin Werte sind immer erhöht und der Serotonin und BZ nieder. Ich weis nicht was ich tun soll , denn ich vertrage überhaupt nichts was auf die Hormone od Cholesterin wirkt . Keine Schilddrüsen Tabletten , kein Cortison usw auch nichts pflanzliches für das . Geht es noch jemanden so ?

  • #116

    Jana (Mittwoch, 06 Mai 2020 17:28)

    Sehr geehrte Frau Vietense, bei meiner jährlichen Schilddrüsenkontrolle mit Blutentnahme und Szintigrafie wurde ein niedriger ACTH-Wert (unter 5,0 ng/l) festgestellt, Cortisol: 8,58 nmol/l, DHEAS: 177 mg/dl. Der rechte SD-Lappen wurde 2011 entfernt wegen eines follikulären Adenoms. Nehme zurzeit L-Thyroxin 50/tgl. 1 Tbl., dennoch fühle ich mich seit Jahren dauererschöpft, zurzeit starker Haarausfall, trockene Haut, großer Durst (besonders nachts), immer wiederkehrende Blasenreizungen, trockene Schleimhäute usw. Nachdem ich über ACTH einiges gelesen habe, bin ich auf Nebennierenschwäche gestoßen und ich hätte endlich eine Erklärung für meine vielen Symptome. Hatte in 2012 eine Brustkrebserkrankung mit OP, Chemo, Bestrahlung, Antihormontherapie über 5 Jahre. Bin zwar seitdem krebsfrei, jedoch fühle ich mich nicht wirklich gesund. In 3 Monaten soll eine nochmalige Blutuntersuchung erfolgen, bei der der Wert für ACTH und die Antikörper gegen Thyreoglobulin kontrolliert werden sollen. Ich finde diese Wartezeit sehr lang, zumal keine Änderung der Medikation angeordnet wurde. Können Sie mir einen Weg für mein weiteres Vorgehen aufzeigen. Z. B. könnte es sich um eine Nebennierenschwäche handeln und haben Sie einen Tipp für einen Ansprechpartner in NRW, Kreis Soest/Paderborn? Vielen Dank im voraus!

  • #117

    Gabi (Sonntag, 06 September 2020 15:35)

    Hallo Frau Vietense,
    Können Sie sagen, ob eine NNS mit dem Mastzellaktivierungssyndrom zusammenhängen kann? Und wenn ja, wie geht man dann vor? Erst das MCAs behandeln (geht das überhaupt?) und dann die NN oder beides gleichzeitig? Würde mich über eine Antwort freuen. LG

  • #118

    Alexandra Vietense (Montag, 07 September 2020 12:10)

    Liebe Gabi, ich würde mich erst mal um das Mastzellaktivierungssyndrom behandeln. Schau mal unter Mikroimmuntherapie Labo´Life. Natürlich Ernährungsumstellung und Zeolith. Eine NNS kann die Folge sein, je nach Vorgeschichte, z. B. Schlaflosigkeit. Die Schwäche kann aber auch andere Ursachen haben.

Naturheilpraxis
Alexandra Vietense

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